Problem mit den Abtreibungen

Radio Vatikan berichtete:

Europäische Union: „Demographieprobleme wegen Abtreibungen“
Abtreibung ist die Todesursache Nummer Eins in Europa. Allein 2008 gab es 2,86 Millionen Abtreibungen. Das wurde am Mittwoch in Brüssel bekannt gegeben. Die Untersuchung des spanischen Instituts für Familienpolitik zeige, dass in den 27 EU-Staaten das Demographieproblem gelöst werden könnte, wenn es keine Abtreibungen gebe. Das sagt der italienische Präsident der Bewegung für das Leben, Carlo Casini, gegenüber Radio Vatikan.

„In Europa gibt es ein kulturelles Problem: Viele denken, dass Kinder, bevor sie auf die Welt kommen, keine Kinder seien. Das hat mit einer Wertekrise zu tun, die den Alten Kontinent befallen hat. Wenn man die Zahlen des spanischen Instituts genauer anschaut, dann sieht man, dass jährlich etwa so viele Kinder getötet werden wie die Einwohnerzahl Münchens. Solange wir keinen Mentalitätswechsel herbeiführen, kann diese europäische Tragödie nicht überwunden werden.“ (rv/zenit)

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Published in: on 8. März 2010 at 19:12  Comments (7)  

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7 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Abgesehen davon, dass Foeten tatsächlich keine Kinder sind, ist und bleibt die Entscheidung für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch Sache der schwangeren Frau. Ausserdem – was soll dieser „Mentalitätswandel“ denn bewirken? Dass Frauen gezwungen werden, Kinder zu gebären, die sie nicht wollen?

  2. Nun … ob sie Kinder sind oder nicht… das sieht die Kirche ja anders als die Medizin. Geht hier halt um den Standpunkt. Wird ja im Zitat dort erklärt.

    Mentalitätswechsel meint hier wohl etwas wie eben die Anerkennung dieser Ansicht der Kirche, denke ich

  3. Echt? Ich kann schon auch anerkennen, dass die katholische Kirche nicht will, dass ich selbst über meinen Körper bestimme und Kinder am Laufmeter produziere. Sie kann nur nicht erwarten, dass sich deshalb Frauen eher dazu entscheiden würden, Kinder zu haben. Ich meine, wenn ihr ums verrecken wollt, dass wir Kinder gebären, gebt uns mal gute Gründe, wieso wir diese Strapazen auf uns nehmen sollten. Immer nur zu sagen „Aber es ist ein Mensch!“ ist halt ein bisschen dürftig.

    • Es geht ja nicht um die „Produktion am Laufmeter“… es ist ja dabei als ein Geschenk Gottes anzusehen. Und nicht als Strapaze an sich. . . die sind nun halt damit verbunden (das hängt ja wieder mit Eva und der Schlange zusammen)

      • In der Praxis scheint das aber nicht wirklich zu ziehen. Das hat es auch noch nie getan, denn Schwangerschaften werden schon seit Ewigkeiten abgebrochen. Wenn Gott Frauen so hasst und sag mir nicht er tue das nicht, er hätte die Erbsünde schliessilch nicht erfinden brauchen, dann kann man ja wohl auch nicht erwarten, dass Frauen seine „Geschenke“ wollen.

  4. Aber es gibt ja trotzdem viele diie es so sehen und es „durchziehen“

    • Dann heult nicht rum, wenns die anderen nicht tun. Oft haben die auch leider nicht die Wahl.


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