Bischof Josef Homeyer verstorben

Am 30. März ist Bischof Josef Homeyer im Alter von 80 Jahren verstorben.

Bischof Homeyer wurde 1983 zum Bischof von Hildesheim (Deutschland) geweiht. Dieses leitete er bis Papst Johannes Paul II. im Jahr 2004 seinen altersbedingten Rücktritt angenommen hat. Er starb nach kurzer schwerer Krankheit an den Folgen einer Operation, teilte das Bistum Hildesheim mit.

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Radio Vatikan berichtet:

Im Alter von 80 Jahren ist der ehemalige Bischof von Hildesheim, Josef Homeyer, am heutigen Dienstag an den Folgen einer Operation unerwartet verstorben. Er stand der Diözese von 1983 bis 2004 vor. 1958 empfing Homeyer in Münster die Priesterweihe und wurde 1972 Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz. Homeyer setzte sich Zeit seines Lebens maßgeblich für die Aussöhnung zwischen der polnischen und der deutschen katholischen Kirche ein. Zwölf Jahre lang war er Präsident der europäischen Bischofskommission COMECE. Von 1986 bis 2004 leitete er die Sozialkommission der Deutschen Bischofskonferenz. „Ich trauere um einen großen Europäer, der sich um die Einigung dieses Kontinents verdient gemacht hat und ich trauere nicht zuletzt um einen großartigen Menschen, der mir ein Freund und unaufdringlicher Ratgeber war“, schreibt der Bischof von Hildesheim, Norbert Trelle. Auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, würdigte Homeyer. Er habe in seinem Bistum Hildesheim und in der gesamten Deutschen Bischofskonferenz als geschätzter Seelsorger gegolten. „Er stand für die Sozialverkündigung der Kirche ein, war Dialogpartner ungezählter Verantwortungsträger in Politik und Wirtschaft und Anwalt des bahnbrechenden Wortes ‚Zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland‘, das er initiiert hat.“ Auch die Konrad-Adenauer-Stiftung wird das Gedenken an Bischof Homeyer als eine große und außergewöhnliche Persönlichkeit in hohen Ehren halten, wie der Vorsitzende der Stiftung und frühere Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, erklärt: „Auch bei Projekten der Konrad-Adenauer-Stiftung im Kaukasus hat er sich stark engagiert. Durch die Förderung des interreligiösen Dialogs in Georgien und Armenien hat er der „Kultur des Friedens“ im Kaukasus gedient.“ – Josef Homeyer wird am 10. April in der Basilika St. Godehard beigesetzt. (kipa/bph)

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Published in: on 30. März 2010 at 15:59  Schreibe einen Kommentar  

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