Papst ruft zur Buße auf

Papst Benedikt XVI. sieht angesichts des Missbrauchsskandals die Notwendigkeit zur Busse und Reue. Wörtlich sagte er in einer Messe mit der vatikanischen Bibelkommission an diesem Donnerstag:

„Wir Christen haben auch in jüngster Zeit oft das Wort Busse vermieden, weil es uns zu hart schien. Jetzt, unter den Angriffen der Welt, die uns unsere Sünden vorhalten, erkennen wir, dass Busse tun zu können eine Gnade ist, und wir sehen, wie notwendig das Büssen ist.“

Die damit verbundenen Leiden bewirkten Reinigung und Wandlung, betonte der Papst.

„Dieser Schmerz ist Gnade, weil er Erneuerung bedeutet. Es geht darum, sich der göttlichen Barmherzigkeit und der Vergebung zu öffnen, so das Kirchenoberhaupt.“

Zugleich sprach der Papst von einer „subtilen oder auch weniger subtilen Aggression gegen die Kirche“. Auch ohne totalitäre Regime herrsche ein Druck, so zu denken, wie alle denken. Die Angriffe auf die Kirche zeigten, „wie dieser Konformismus wirklich eine echte Diktatur sein kann“. (rv/kipa)

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Published in: on 16. April 2010 at 18:42  Schreibe einen Kommentar  

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