Seligsprechung in Warschau

100jährige Mutter des neuen Seligen

„Ich freue mich, dass Polen einen Fürsprecher bei Gott haben wird.“ Das hat Marianna Popieluszko gesagt. An diesem Sonntag ist der Sohn der 100-Jährigen selig gesprochen worden. Mit einem Gehstock ist die Mutter des berühmten Widerständlers der Freiheitsbewegung Solidarnosc an das Mikrofon der Altarbühne getreten und betete vor dem offiziellen Gottesdienst den Rosenkranz. Rund 150.000 Gläubige waren zu der Feier auf dem Pilsudski-Platz in Warschau zusammengekommen. Der Präfekt der vatikanischen Heiligsprechungskommission, Erzbischof Angelo Amato, verlas das Seligsprechungsdekret von Papst Benedikt XVI.. Dieter Bingen ist Direktor des Deutschen Polen Instituts (DPI). Wieso Jerzy Popieluszko, der 1984 ermordete Priester zur Symbolfigur des kirchlichen Widerstandes wurde, dazu sagt Bingen:

„Jerzy Popieluszko war der herausragende Priester, der in der Zeit der Solidarnosc und nach der Verhängung des Kriegsrecht vor allem sich auf die Seite der Verteidiger der Menschenrechte und Bürgerrechte stellte und den Unterdrückten, den Verfolgten und ihren Familien geholfen hat und so ist er ein Symbol für das Zeugnis der Kirche eben zugunsten der Menschen gegen eine Macht die grundlegende Menschen- und Bürgerrechte negiert hat.“ (rv/kna)

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Published in: on 9. Juni 2010 at 18:24  Schreibe einen Kommentar  

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