Papst Benedikt in Sulmona

Bei einem Besuch in der Abruzzen-Stadt Sulmona hat Benedikt XVI. am Sonntag den Hl. Papst und Einsiedler Cölestin als Vorbild für die heutige Kirche gewürdigt. Bei einem Gottesdienst unter freiem Himmel rief er zu Einfachheit, Innerlichkeit, Dankbarkeit gegenüber Gott und zur Bewahrung der Schöpfung auf. Cölestin V. war 1294 gegen seinen Widerstand zum Kirchenoberhaupt gewählt worden. In einer kirchenhistorisch beispiellosen Entscheidung gab er sein Papstamt nach wenigen Monaten wieder ab und lebte lange Zeit nahe Sulmona als Einsiedler.

Cölestin sei vor allem ein Gottsucher gewesen: ein Mensch, der die Antworten auf die großen Fragen suchte: wer bin ich, von wo komme ich, warum lebe ich, wozu lebe ich?, so Benedikt:

„Wir leben in einer Gesellschaft, in der jeder Ort, jeder Moment zugeschüttet wird von Initiativen, von Aktivität, von Lärm; Oft gibt es keine Zeit für das Hören und für das Gespräch. Liebe Schwestern und Brüder, haben wir keine Angst vor der Stille um uns und in uns, wenn wir fähig sein wollen, nicht nur die Stimme Gottes zu hören, sondern auch die der Menschen um uns herum, unserer Nächsten.“

Die Priester ermahnte er, wie Cölestin, das Bußsakrament wertzuschätzen. Außerdem sei in Cölestin eine lebendige Erfahrung der Schönheit der Schöpfung gereift, die ein Werk der Hände Gottes sei – auch darin sei er ein Vorbild:

„Ich ermutige euch in euren Anstrengungen, ich ermahne alle, sich verantwortlich für die eigene Zukunft zu fühlen, wie auch für die der Nächsten, und die Schöpfung zu respektieren und zu bewahren, die Frucht und das Zeichen der Liebe Gottes.“

Auf dem Schrein des Papstes Coelestin in der vom Erdbeben zerstörten Stadt L'Aquila legte Benedikt XVI. 2009 sein altes Pallium nieder.

Es ist das zweite Mal, dass Benedikt XVI. eine Gedenkstätte des heiligen Cölestin V. aufsucht. Bereits im April 2009 legte er am Schrein seines Vorgängers in der Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila das Pallium nieder, das er zu seiner Amtseinführung bekommen hatte. (rv/kna)

Bei einem Besuch in der Abruzzen-Stadt Sulmona hat Benedikt XVI. am Sonntag den Hl. Papst und Einsiedler Cölestin als Vorbild für die heutige Kirche gewürdigt. Bei einem Gottesdienst unter freiem Himmel rief er zu Einfachheit, Innerlichkeit, Dankbarkeit gegenüber Gott und zur Bewahrung der Schöpfung auf. Cölestin V. war 1294 gegen seinen Widerstand zum Kirchenoberhaupt gewählt worden. In einer kirchenhistorisch beispiellosen Entscheidung gab er sein Papstamt nach wenigen Monaten wieder ab und lebte lange Zeit nahe Sulmona als Einsiedler.

Cölestin sei vor allem ein Gottsucher gewesen: ein Mensch, der die Antworten auf die großen Fragen suchte: wer bin ich, von wo komme ich, warum lebe ich, wozu lebe ich?, so Benedikt:

„Wir leben in einer Gesellschaft, in der jeder Ort, jeder Moment zugeschüttet wird von Initiativen, von Aktivität, von Lärm; Oft gibt es keine Zeit für das Hören und für das Gespräch. Liebe Schwestern und Brüder, haben wir keine Angst vor der Stille um uns und in uns, wenn wir fähig sein wollen, nicht nur die Stimme Gottes zu hören, sondern auch die der Menschen um uns herum, unserer Nächsten.“

Die Priester ermahnte er, wie Cölestin, das Bußsakrament wertzuschätzen. Außerdem sei in Cölestin eine lebendige Erfahrung der Schönheit der Schöpfung gereift, die ein Werk der Hände Gottes sei – auch darin sei er ein Vorbild:

„Ich ermutige euch in euren Anstrengungen, ich ermahne alle, sich verantwortlich für die eigene Zukunft zu fühlen, wie auch für die der Nächsten, und die Schöpfung zu respektieren und zu bewahren, die Frucht und das Zeichen der Liebe Gottes.“

Es ist das zweite Mal, dass Benedikt XVI. eine Gedenkstätte des heiligen Cölestin V. aufsucht. Bereits im April 2009 legte er am Schrein seines Vorgängers in der Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila das Pallium nieder, das er zu seiner Amtseinführung bekommen hatte. (rv/kna)

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Published in: on 4. Juli 2010 at 22:24  Comments (1)  

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  1. This is the greatest nonsenese I ever heared off.


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