Vatikan setzt sich für die Rechte von Seeleuten ein

Erzbischof Antonio Maria Vegliò, Präsident des päpstlichen Migrantenrates

Der päpstliche Migrantenrat hat die Regierungen aufgerufen, sich verstärkt für die Rechte von Seeleuten einzusetzen. Das forderte der Präsident des Rates, Erzbischof Antonio Maria Vegliò, zum sogenannten „Sonntag des Meeres“. In einer Botschaft an alle Staaten rief der Erzbischof auf, das internationale Seearbeitsabkommen aus dem Jahr 2006 zu ratifizieren. Dieses sei das wichtigste Instrument, um die Lebensbedingungen von Seeleuten und Fischern zu verbessern. Das Abkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf, schreibt grundlegende Rechte für Seeleute fest. Es zielt auf die Einführung weltweiter Mindeststandards für die Arbeitsbedingungen dieser Berufsgruppe. – Der Sonntag für das Meer geht auf eine Initiative der katholischen, anglikanischen und freikirchlichen Seefahrerseelsorger aus dem Jahr 1975 zurück. An diesem Tag soll in besonderer Weise der Seeleute gedacht werden. Der Päpstliche Rat für die Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs ist unter anderem auch für die weltweite Betreuung der Seeleute zuständig. (kap)

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Published in: on 13. Juli 2010 at 14:35  Schreibe einen Kommentar  

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