Bilanz der Papstreise nach Spanien

Benedikt XVI. zieht eine positive Bilanz seiner Reise nach Spanien. In Barcelona sagte er am Sonntag Abend kurz vor seinem Abflug, er habe an diesem Wochenende alle Menschen in Spanien umarmen wollen. „Möge der Glaube auf diesem Kontinent neue Kraft finden“, rief er in Anwesenheit des spanischen Königs Juan Carlos aus.

„Der Glaube kam in den Anfängen des Christentums in diese Länder und wurzelte sich so tief ein, dass er den Geist, die Bräuche, die Kunst und den Charakter der Menschen, die hier wohnen, formte. Dieses reiche geistliche Erbe zu bewahren und zu mehren ist nicht nur Zeichen der Liebe eines Landes zur eigenen Geschichte und Kultur. Es ist auch der bevorzugte Weg, den jungen Generationen grundlegende Werte zu vermitteln!“

Nicht ohne Nostalgie erinnerte der Papst an die Zeit, als Europa im Zeichen des Glaubens geeint war: „Der Glaube war derselbe. Es gab eine gemeinsame Sprache, nämlich das Evangelium Christi. Jenseits nationaler Unterschiede wusste jeder Pilger sich als Glied einer großen Familie.“ Er hoffe auf eine Wiederbelebung des Glaubens in Europa.

„Der Glaube hat einmal das Innere dieses Volkes gekennzeichnet; und er trägt durch die Nächstenliebe und die Schönheit des Geheimnisses Gottes dazu bei, eine dem Menschen würdigere Gesellschaft zu schaffen. Die Schönheit, die Heiligkeit und die Liebe Gottes bringen den Menschen dazu, voll Hoffnung in der Welt zu leben.“ (rv)

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Published in: on 10. November 2010 at 10:07  Schreibe einen Kommentar  

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