Seligsprechung in Brasilien

Sel. Barbara Maix

Barbara Maix heißt sie, aus Wien kommt sie – und seit Samstag Abend steht sie offiziell im Buch der katholischen Seligen. Aber ihre Seligsprechung fand in Brasilien statt – dort, wo sich die Missionarin im 19. Jahrhundert um Kinder, Jugendliche und Kranke gekümmert hat.

1818 wurde sie geboren – der Vater war Beamter am kaiserlichen Hof in Wien. Doch mit 15 Jahren war Barbara schon Vollwaise; sie fand Arbeit als Schneiderin, eröffnete später einen Damensalon und ein Lehrlingsheim. 1848 bricht die Revolution aus; sie kommt wirtschaftlich in Schwierigkeiten und entscheidet sich, zu emigrieren.

„Dreißig Tage wartete sie im Hamburger Hafen“, erzählt Erzbischof Angelo Amato von der vatikanischen Heiligenkongregation: „Dann bekam sie als einzige Möglichkeit eine Schiffspassage nach Brasilien. Sie nahm das als ein Zeichen, dass die Vorsehung sie nach Brasilien rief – und als sie dort ankam, wurde sie praktisch zu einer Brasilianerin.“ (rv)

 

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Published in: on 10. November 2010 at 10:11  Schreibe einen Kommentar  

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