Angelusgebet vom 27. Februar

Vertrauen auf Gott hat nichts mit Fatalismus zu tun. Daran hat Papst Benedikt XVI. an diesem Sonntag beim Angelusgebet auf dem Petersplatz erinnert. In einer kurzen Auslegung des Tagesevangeliums sagte der Papst:

„Der Herr möchte klarstellen, dass man nicht zwei Herren dienen kann, Gott und dem Reichtum. Wer an Gott glaubt, stellt die Suche nach Seinem Reich und Seinem Willen an die erste Stelle. Das ist geradezu das Gegenteil von Fatalismus und Naivität. Der Glaube an die göttliche Vorsehung dispensiert keineswegs vom mühsamen Kampf um ein würdiges Leben, aber er befreit von der Sorge um Materielles und der Angst vor dem nächsten Tag.“

Die Aufforderung Jesu, sich nicht um materielle Dinge zu sorgen, könne zunächst „realitätsfremd“ wirken angesichts der vielen Menschen, die – nah oder fern von uns – im Elend leben, so der Papst. Doch sei das absolute Vertrauen auf Gott geradezu ein Alleinstellungsmerkmal des Christen. „Jesus hat uns gezeigt, was es heißt, mit beiden Beinen im Leben zu stehen, aufmerksam zu sein auf die konkrete Lage des Nächsten, und dennoch das Herz immer im Himmel zu haben, eingetaucht in die Barmherzigkeit Gottes.“ (rv)

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Published in: on 2. März 2011 at 16:48  Schreibe einen Kommentar  

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