Generalaudienz vom 2. März

Journalisten und Schriftsteller haben ihn zum Patron, genauso wie die Städte Genf und Annecy: der heilige Franz von Sales. Über ihn sprach Papst Benedikt XVI. heute in seiner Generalaudienz. In Frankreich im 16. Jahrhundert geboren, wuchs Franz in einer Zeit der Glaubenskriege auf, trotzdem wandte er sich im Studium der Theologie zu, und zwar in Paris. Hier habe er seinen Weg zu Gott entdeckt:

„Ich frage nicht mehr, was mit mir wird, ich liebe Gott einfach, ich lasse die Angst weg und liebe ihn und überlasse mich ihm ohne Angst und Furcht. Nur die Liebe zu ihm soll mein Leben bestimmen. Dann war er frei und hat eine Spiritualität der Freiheit und der Liebe gelehrt.“

Bekannt wurde Sales für die Nachwelt vor allem durch seine Schriften, aus denen eine herausragt und vom Papst besonders gewürdigt wurde: Philotea, mit ihrem Untertitel…

„Einführung in das religiöse Leben, wo er zeigt, dass man in jedem Stand, in jedem Beruf ein Leben mit Gott führen kann. Natürlich muss ein Kapuziner anders leben als ein Angestellter oder ein Pilot oder jemand, der in einem Gasthaus arbeitet, aber jeder kann mit Gott leben und auf seine Weise ein Heiliger sein.“ (rv)

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Published in: on 4. März 2011 at 11:06  Schreibe einen Kommentar  

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