Das Wunder, das zur Seligsprechung von Johannes Paul II. führt

Schwester Marie Simon-Pierre und der künftig Selige Papst Johannes Paul II. (+2005)

Es ist ein Wunder – so sieht die französische Ordensfrau Marie Simon-Pierre ihre unerklärliche und spontane Heilung von der Parkinson-Krankheit, die auf Fürsprache des 2005 verstorbenen Papstes Johannes Paul II. erfolgt sei. Sie habe in der Nacht im Juni 2005, als die Heilung erfolgte, in sich eine Kraft gespürt, die ihr unbekannt gewesen sei, gab Simon-Pierre am Montagabend in Aix-en-Provence vor Journalisten an. Sowohl das durch die Krankheit verursachte Zittern als auch die Muskelstarre seien von einem Moment auf den anderen verschwunden. Papst Benedikt XVI. hatte am Freitag die kirchliche Anerkennung einer unerklärlichen Heilung auf Fürbitte Karol Wojtylas unterzeichnet und damit den letzten Schritt für die Seligsprechung seines Vorgängers vollzogen. Die zuständige Medizinerkommission im Vatikan hatte den Wunderprozess zweimal aufgerollt. Grund war, dass 2009 Zweifel an der tatsächlichen Heilung der Ordensfrau aufgetaucht waren. (reuters/kipa)

 

 

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Published in: on 18. Januar 2011 at 20:16  Schreibe einen Kommentar  

Ernennung

Papst Benedikt XVI. ernannte den Priester Jacques Habert zum neuen Bischof von Sées (Frankreich).

 

 

 

 

 

 

Published in: on 28. Oktober 2010 at 21:34  Schreibe einen Kommentar  

Jahrestage in Taizé

Die ökumenische Gemeinschaft von Taizé begeht in diesen Tagen zwei Jahrestage – zum einen ihre Gründung am 20. August vor siebzig Jahren, zum anderen den Mord am Gründer Frère Roger Schütz am 16. August vor fünf Jahren. In einer Grußbotschaft würdigt Papst Benedikt den verstorbenen Gründer: „Der geschätzte Frère Roger ist in die ewige Freude eingegangen, aber er spricht weiterhin zu uns. Sein Zeugnis einer Ökumene der Heiligkeit möge uns auf unserem Weg zur Einheit inspirieren und Ihre Communauté weiterhin sein Charisma leben und verbreiten, insbesondere unter den jungen Generationen.“ Auch der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. hat ein Grußwort geschickt. Darin erinnert er an seine Begegnungen mit Frère Roger: „Ich bemerkte jedes Mal, wie sehr das Wort Gottes und das Werk der Kirchenväter die Grundlage für seine persönliche Spiritualität bildeten.“ Der anglikanische Primas Rowan Williams nennt den Gründer „einen jener Menschen, die uns Vertrauen in die Auferstehung schenken und zu einem Leben gemäß der Auferstehung bewegen“. Im „Licht seines Zeugnisses“ würden die Menschen von heute „frei, die Krisen und Traumata unserer Zeit in den Blick zu nehmen.“ Vor 70 Jahren hat Frère Roger im burgundischen Taizé seine ökumenische Gemeinschaft gegründet. Seit den 70-er Jahren veranstaltet die Brüderschaft jedes Jahr über Silvester ein Jugendtreffen in einer europäischen Großstadt. Frére Roger fiel am 16. August 2005 dem Attentat einer offenbar verwirrten Frau aus Rumänien zum Opfer. (rv/pm)

Published in: on 22. August 2010 at 12:24  Schreibe einen Kommentar  

P. Maria-Eugen (Henri) Grialou macht weiteren Schritt zur Seligsprechung

P. Maria-Eugen Grialou (1894-1967)

Einen Schritt voran geht es im Seligsprechungsprozess für den französischen Priester Henri Grialou. Mitarbeiter der Seligenkongregation haben dem Karmeliten nach Medienangaben den heroischen Tugendgrad zuerkannt. Wenn nun auch die Kardinäle der Kongregation zum selben Urteil kommen, könnte wiederum Papst Benedikt noch vor Weihnachten ebenfalls sein Plazet geben. Zur Seligsprechung fehlt dann als nächster Schritt nur noch die Anerkennung eines Wunders. 1985 war der Seligsprechungsprozess für Pater Maria-Eugen Grialou (1894-1967) eröffnet worden. Er ist Gründer des Säkularinstituts Notre Dame de Vie, zu Deutsch: Unsere Liebe Frau vom Leben. Die Mitglieder dieses Instituts bilden eine geistliche Gemeinschaft, stehen dabei aber im Berufsleben. Dort üben sie ihr Apostolat aus. (apic)

Published in: on 28. Juli 2010 at 08:48  Schreibe einen Kommentar  

Rücktritt und Ernennung

Bistum Orléans (Frankreich)

Papst Benedikt XVI. hat das altersgemäße Rücktrittsgesuch des Bischofs André Louis Fort gemäß Can. 401 § 1 (CIC) angenommen.

Zum Nachfolger ernannte er den bisherigen Titularbischof von Ypres und Weihbischof in Bordeaux (-Bazas) (Frankreich) Jacques André Blaquart.

Published in: on 27. Juli 2010 at 22:14  Schreibe einen Kommentar  

Bischof Clément Joseph Marie Raymond Guillon, CIM, verstorben

Am 9. Juli ist Bischof Clément Joseph Marie Raymond Guillon, CIM, im Alter von 78 Jahren verstorben.

Der Ordensbischof der Kongregation von Jesus und Maria, Bischof Guillon, wurde 1988 von Papst Johannes Paul II. zum Bischof-Koadjutor von Quimper [Cornouailles](-Léon) (Frankreich) ernannt. Die direkte Nachfolge erfolgte 1989. Papst Benedikt XVI nahm 2007 das altersgemäße Rücktrittsgesuch an.

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Published in: on 12. Juli 2010 at 11:40  Schreibe einen Kommentar  

Rücktritt und Ernennung

Bistum Viana (Brasilien)

apst Benedikt XVI. hat das altersgemäße Rücktrittsgesuch des Bischofs Xavier Gilles de Maupeou d’Ableiges gemäß Can. 401 § 1 (CIC) angenommen.

Zum Nachfolger als 5. Bischof des Bistums ernannte der Papst den bisherigen Pfarrer und Generalvikar Sebastião Lima Duarte.

Published in: on 8. Juli 2010 at 23:11  Schreibe einen Kommentar  

Vatikan startet den Dialog mit Atheisten und Agnostikern

Erzbischof Gianfranco Ravasi

Es ist ein unerwarteter, aber sehr lebensnaher Vorstoß, von dem der Präsident des Päpstlichen Kulturrates, Erzbischof Gianfranco Ravasi, nun spricht: Katholische Christen sollen verstärkt mit Nichtglaubenden und Atheisten in Dialog treten, aber nicht irgendwie oder einfach so: Der Vatikan habe, im Dunstkreis des Kulturrats, bereits eine eigene Stiftung für das Gespräch mit den Atheisten und Nichtglaubenden ins Leben gerufen. Das berichtet der Erzbischof in der Mittwochausgabe der italienischen Tageszeitung „La Repubblica“. Die Idee zur Einrichtung der Stiftung sei von Papst Benedikt selbst gekommen; ihr Name, „Vorhof der Heiden“, knüpfe an die Tradition des antiken Tempels von Jerusalem an – auch dort habe es einen Ort der Begegnung gegeben zwischen gläubigen Juden, Andersgläubigen und Agnostikern, so Ravasi. Die Idee habe folglich schon eine erste Form angenommen, auch wenn organisatorische Details noch geklärt werden müssten. Eigene Statuten etwa besitze der Gesprächszirkel noch nicht. Ein erster Sitzungstermin ist allerdings schon fixiert: Am 24. und 25. März 2011 wird in Paris – der Symbolstadt der Laizität, wohlgemerkt – getagt. (la repubblica/rv)

Published in: on 28. Mai 2010 at 22:48  Schreibe einen Kommentar  

Soldatenwallfahrt nach Lourdes

Mit einem Gottesdienst ist in Lourdes die Internationale Soldatenwallfahrt für deutsche Pilger eröffnet worden. Soldaten seien angesichts des Elends und der Not, denen sie im Dienst begegneten, mit schwierigen Fragen konfrontiert. Daran erinnerte der Militärgeneralvikar Walter Wakenhut am Freitag in dem südwestfranzösischen Wallfahrtsort. Wakenhut begleitet die Wallfahrt anstelle des zurückgetretenen Militärbischofs Walter Mixa. Der Militärgeneralvikar sprach von Gewissensnöten zwischen eigenen Interessen und der Pflicht, dem Vaterland zu dienen. Die Mariengrotte als „Ort der Gnade“ könne helfen, Antworten zu finden, so Wakenhut weiter. – Bis Montag treffen sich rund 14.000 Pilger aus 30 Nationen zur 52. Internationalen Soldatenwallfahrt in Lourdes. Sie steht unter dem Motto „Zeichen des Kreuzes, Zeichen des Lebens“. Aus Deutschland sind etwa 700 Soldaten angereist.

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Published in: on 21. Mai 2010 at 20:33  Schreibe einen Kommentar  

Ernennung

Papst Benedikt XVI. hat den bisherigen Erzbischof von Albi (-Castres-Lavaur) (Frankreich) Pierre-Marie Joseph Carré zum Erzbischof-Koadjutor von Montpellier (, Lodève, Béziers, Agde e Saint-Pons-de-Thomières) (Frankreich) ernannt.

Das Erzbistum Albi (-Castres-Lavaur) ist somit vakant.

Published in: on 16. Mai 2010 at 13:13  Schreibe einen Kommentar