Generalaudienz vom 18. Mai

In seiner Serie von Katechesen zum Gebet ging Papst Benedikt XVI. an diesem Mittwoch an den Anfang der christlichen Religion zurück, zu Abraham. Er habe im Gespräch mit Gott Fürbitte für Sodom und Gomorra vor dem drohenden Strafgericht einlegt. „Der Herr will den Menschen retten durch die innere Befreiung vom Bösen“, so der Papst bei der Generalaudienz, „durch eine Umwandlung von innen her.“ (rv)

Published in: on 13. Juni 2011 at 11:16  Schreibe einen Kommentar  

Generalaudienz vom 20. April

Papst Benedikt XVI. hat im Rahmen seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch auf die kommenden Osterfeiertage eingestimmt. Bei schönstem Frühlingswetter haben sich tausende Pilger am Petersplatz eingefunden, ein Bild, das uns auch in den kommenden Tagen begleiten wird. Der Papst blickte mit den Besuchern voraus auf die „Feier der drei österlichen Tage vom Leiden, vom Tod und von der Auferstehung des Herrn, die morgen ihren Anfang nimmt“. Mit diesen höchsten Festtagen des Christentums werden die Gläubigen, so der Papst „in das Geheimnis von Ostern hineingenommen“. (rv)

Published in: on 1. Mai 2011 at 13:34  Schreibe einen Kommentar  

Generalaudienz vom 6. April

„Gewalt und Hass sind immer eine Niederlage!“ Mit diesen Worten ruft Papst Benedikt zum Gebet für Libyen und für die Elfenbeinküste auf. Während in Libyen die Aufständischen offenbar Mühe haben, den Truppen Gaddafis standzuhalten, steht die Elfenbeinküste offenbar vor einem gewaltsamen Machtwechsel: Anhänger des gewählten Präsidenten Alassane Ouattara setzen sich in diesen Stunden gegen den bisherigen Präsidenten Laurent Gbagbo durch. Bei seiner Generalaudienz im Vatikan sagte Papst Benedikt:

„Ich verfolge die dramatische Lage der Bevölkerung in der Elfenbeinküste und in Libyen in diesen Tagen weiterhin mit großer Sorge. Ich bitte darum, dass Kardinal Turkson bald in die Elfenbeinküste eingelassen wird; ich hatte ihn beauftragt, dort meine Solidarität auszudrücken. Ich bete für die Opfer und bin allen, die leiden, nahe. Gewalt und Hass sind immer eine Niederlage! Darum rufe ich alle Konfliktparteien eindringlich dazu auf, sich um Befriedung und Dialog zu bemühen. Weiteres Blutvergießen sollte verhindert werden!“ (rv)

Die „kleine“ heilige Thérèse kam an diesem Mittwoch in Rom zu großen Ehren: Sie stand im Mittelpunkt der Katechese von Papst Benedikt vor Tausenden von Pilgern auf der „Piazza San Pietro“. Die „kleine Thérèse“ habe ein „kurzes und eher unauffälliges Leben“ geführt, und doch wurde sie gleich nach ihrem Tod im Jahr 1897 sehr verehrt, so der Papst. Bald wurde sie heilig gesprochen und zur Patronin der Missionen erhoben, im Jahr 1997 schließlich zur Kirchenlehrerin erklärt. Die Gestalt der heiligen Theresia mache deutlich, „dass hier ein Menschenleben einzig und allein von der Gottesliebe bis ins letzte durchgeformt ist“. (rv)

Published in: on 1. Mai 2011 at 12:59  Schreibe einen Kommentar  

Generalaudienz vom 30. März

Wer betet, rettet sich – davon war der italienische Heilige, Kirchenlehrer und Ordensgründer Alfons Maria von Liguori überzeugt. Der 1696 bei Neapel geborene Kirchenmann stand im Mittelpunkt von Papst Benedikts Gedanken bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch, die zum zweiten Mal in diesem Jahr unter freiem Himmel stattfand. Der Begründer des Redemptoristenordens entstammt einer Adelsfamilie und wandte sich besonders den armen Bevölkerungsschichten zu, so der Papst.

„Seine eifrige Predigttätigkeit und die Gründung von Gebetskreisen wurden zu einer reichen Quelle moralischer Erziehung und gegenseitiger Hilfe. Der Zustand der religiösen Unwissenheit, in dem die Hirten und Bauern auf dem Land lebten, berührte ihn zutiefst. Er beschloss, sich dieser geistlichen Armut anzunehmen. Dazu gründete er 1732 die Kongregation der Redemptoristen. Alfons Maria von Liguori starb im Jahr 1787. Papst Pius XII. ernannte ihn zum „Patron der Beichtväter und der Moraltheologen“.“ (rv)

Published in: on 1. April 2011 at 12:14  Schreibe einen Kommentar  

Generalaudienz vom 23. März

Die Welt braucht heute Frieden mehr denn je. Das sagte Papst Benedikt XVI. an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz, die erstmals in diesem Jahr wieder auf dem Petersplatz stattfand. Es sei Aufgabe aller Menschen dafür zu sorgen, dass auf der Welt Frieden herrsche, so der Papst weiter. Christen seien Friedensstifter, weil sie friedlich mit allen Menschen leben sollen, so wie Jesus es ihnen beauftragt hat. Auf den aktuellen Konflikt in Libyen ging Benedikt nicht ein. Etwa 20.000 Pilger und Besucher hörten Benedikt zu, wie er diesmal bei der Katechese über den Heiligen Laurentius sprach.

„Der heilige Laurentius von Brindisi, über den ich heute sprechen möchte, war nicht nur ein bedeutender Prediger und Theologe seiner Zeit, sondern auch ein gefragter Ratgeber und Friedensvermittler. Giulio Cesare Rossi, so hieß er mit weltlichem Namen, wurde 1559 in Brindisi geboren und starb 1619 in Lissabon.“ (rv)

 

Published in: on 28. März 2011 at 13:21  Schreibe einen Kommentar  

Generalaudienz vom 2. März

Journalisten und Schriftsteller haben ihn zum Patron, genauso wie die Städte Genf und Annecy: der heilige Franz von Sales. Über ihn sprach Papst Benedikt XVI. heute in seiner Generalaudienz. In Frankreich im 16. Jahrhundert geboren, wuchs Franz in einer Zeit der Glaubenskriege auf, trotzdem wandte er sich im Studium der Theologie zu, und zwar in Paris. Hier habe er seinen Weg zu Gott entdeckt:

„Ich frage nicht mehr, was mit mir wird, ich liebe Gott einfach, ich lasse die Angst weg und liebe ihn und überlasse mich ihm ohne Angst und Furcht. Nur die Liebe zu ihm soll mein Leben bestimmen. Dann war er frei und hat eine Spiritualität der Freiheit und der Liebe gelehrt.“

Bekannt wurde Sales für die Nachwelt vor allem durch seine Schriften, aus denen eine herausragt und vom Papst besonders gewürdigt wurde: Philotea, mit ihrem Untertitel…

„Einführung in das religiöse Leben, wo er zeigt, dass man in jedem Stand, in jedem Beruf ein Leben mit Gott führen kann. Natürlich muss ein Kapuziner anders leben als ein Angestellter oder ein Pilot oder jemand, der in einem Gasthaus arbeitet, aber jeder kann mit Gott leben und auf seine Weise ein Heiliger sein.“ (rv)

Published in: on 4. März 2011 at 11:06  Schreibe einen Kommentar  

Generalaudienz vom 23. Februar

Diplomatisch, gebildet, nach Heiligkeit strebend: So hat Papst Benedikt XVI. in der Generalaudienz von diesem Mittwoch den heiligen Kirchenlehrer, Theologen und Kardinal Robert Bellarmin beschrieben. Der Jesuitenpater hatte nach der Reformation maßgeblich dazu beigetragen, die Identität der Kirche neu zu bestimmen. Berühmt und einflussreich waren damals seine gesammelten Vorlesungen, genannt die „Kontroversen“. Dazu der Papst:

„Durch Vernunftargumente, durch Verweis auf die Tradition der Kirche und durch Vermeidung jeder Polemik gegenüber den Ideen der Reformation legte Bellarmin die katholische Lehre dar. Die ‘Kontroversen’ beschreiben vor dem Hintergrund der damals verbreiteten Irrtümer die Gestalt der Kirche: ihren sichtbaren Aspekt in den Institutionen sowie ihre unsichtbare Seite, die Robert Bellarmin mit dem Verhältnis der Seele zum Leib veranschaulicht: die inneren Reichtümer der Kirche werden durch äußerlich Sichtbares wahrnehmbar gemacht. (..) Er sagt ausdrücklich: ‚Jede Reform der Kirche beginnt mit der Reform meiner Selbst’. Nur wenn ich mich reformieren lasse, trage ich auch wirklich zur Erneuerung der Kirche bei.“ (rv)

Papst Benedikt XVI. hat in der Generalaudienz an diesem Mittwoch zum Gebet für die Opfer des Erdbebens in Neuseeland aufgerufen. Auf Englisch wies er auf das Ausmaß des Bebens hin und darauf, dass es bereits das zweite Beben innerhalb weniger Monate gewesen sei.

„Ich denke ganz besonders an die Menschen, die durch diese Tragödie belastet sind. Wir wollen Gott bitten, ihr Leiden zu erleichtern und all diejenigen zu stützen, die den Opfern helfen. Ich bitte auch darum, dass wir gemeinsam für diejenigen beten, die ihr Leben verloren haben.“ (rv)

Published in: on 2. März 2011 at 16:34  Schreibe einen Kommentar  

Generalaudienz vom 16. Februar

Papst Benedikt erinnert an Mutter Teresa: Sie sei „unvergesslich“, meinte er am Mittwoch bei seiner Generalaudienz in Rom. Der Papst dankte den von der seligen Mutter Teresa gegründeten „Missionarinnen der Nächstenliebe“ für ihr „freudiges christliches Zeugnis auf mehreren Kontinenten“. Als Erzbischof von München und Freising hatte der jetzige Papst die Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa selbst kennengelernt. – Bei seiner Katechese vor Pilgern und Besuchern aus aller Welt ging Benedikt XVI. vor allem auf den heiligen Johannes vom Kreuz ein.

Published in: on 23. Februar 2011 at 15:53  Schreibe einen Kommentar  

Generalaudienz vom 9. Februar

Benedikt XVI. hat unabhängig vom alltäglichen Stress zu regelmäßigen Gebeten aufgerufen. „Mitten in Tausenden Aktivitäten und zahlreichen Anregungen ist es wichtig, jeden Tag Momente der Sammlung vor Gott zu finden, um ihm zuzuhören und mit ihm zu sprechen“, sagte Benedikt XVI. am Mittwoch bei der Generalaudienz. Die Glaubensverkündigung könne nur erfolgreich sein, wenn Christen ein persönliches Zeugnis für Jesus ablegten. Die Glaubensverkündigung könne nur erfolgreich sein, wenn Christen ein persönliches Zeugnis für Jesus ablegten. Dies umfasse das tägliche Gebet, eine moralische Lebensführung und Nächstenliebe, sagte der Papst. Gleichwohl bedeutend sei die Teilnahme am sonntäglichen Gottesdienst, betonte er vor rund 5.000 Zuhörern in der vatikanischen Audienzhalle. (kna)

Hl. Petrus Canisius (1521-1597)

Erfolgreicher Schriftsteller, Konzilstheologe, Kirchenlehrer: Papst Benedikt XVI. hat in seiner Katechese zur Generalaudienz an diesem Mittwoch über den heiligen Petrus Canisius gesprochen. Neben Bonifatius wird er als der zweite Apostel Deutschlands verehrt. Es waren aber weniger seine Erfolge in der katholischen Reformbewegung, die der Papst unterstrich, als vielmehr der geistliche Weg des Jesuitenpaters. Das Zentrum seines Glaubens sei die Freundschaft mit Jesu gewesen, so der Papst. 1521 in Nimwegen in den Niederlanden geboren trat Canisius in den damals noch jungen Jesuitenorden ein. Durch seine Teilnahme am Konzil von Trient und die Religionsgespräche etwa von Worms nach der Reformation übte er einen großen Einfluss auf die deutschsprachige katholische Kirche aus. Er verhandelte mit Fürsten und Kaisern, nahm an Reichstagen teil und vertrat Kardinäle und den Papst. Den größten Einfluss übte er aber durch seine Lehrtätigkeit aus, schriftlich wie auch direkt. Canisius starb 1597 und ist im schweizerischen Fribourg begraben. (rv)

 

 

Published in: on 9. Februar 2011 at 19:01  Schreibe einen Kommentar  

Generalaudienz vom 2. Februar

Nach der Vorstellung bedeutender Männer und Frauen der Kirche im Mittelalter führte der Papst in seiner Mittwochskatechese bei der Generalaudienz die Reihe jener Heiligen fort, die als Kirchenlehrer verehrt werden. Damit schlug Papst Benedikt XVI. in der Audienzhalle die Brücke von den Mystikerinnen und heiligen Frauen des Mittelalters zu einer der ganz großen Gestalten der Spiritualität: der heiligen Teresa von Ávila, nach ihrem Ordensnamen Teresa von Jesus. „Das tiefe Gottvertrauen der heiligen Teresa, dass „Gott allein genügt“, wollen auch wir uns immer mehr zu eigen machen!“ (rv)

Published in: on 3. Februar 2011 at 14:10  Schreibe einen Kommentar