Kardinal Bertone feierte Dankmesse für die Seligsprechung Johannes Pauls II.

„Johannes Paul II. war ein echter Verteidiger der menschlichen Würde“. Das sagte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone bei der Dankesmesse an diesem Montag auf dem Petersplatz. Auch einen Tag nach der Seligsprechung waren wiederum mehrere zehntausend Gläubige vor dem Petersdom versammelt.

Die Feier begann mit einer Danksagung des Krakauer Kardinal Stanislaw Dziwisz. Im Namen der polnischen Kirche und der anwesenden Gläubigen dankte er für die Seligsprechung von Johannes Paul II.

„Ich hoffe, dass dieses atemberaubende Ereignis zur Stärkung des Glaubens beitragen wird. Auch möchte ich den Italienern für die Sympathie danken, mit der sie Johannes Paul II. aufgenommen haben. Vom Papst aus dem fernen Land ist er sehr rasch zu einem der ihren geworden. Italien ist für ihn eine zweite Heimat gewesen.“

Die Feier leitete der vatikanische Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone. In seiner Predigt nannte er den neuen Seligen „ein wahrer Mann des Glaubens“.

„Wir müssen Gott dafür danken, dass er uns einen Papst geschenkt hatte, der der katholische Kirche ein universales Auftreten gegeben und sie zu einer moralischen Autorität auf Weltebene gemacht hat. Danken wir Gott, dass er uns einen Heiligen wie ihn gegeben hat.“

Johannes Paul II. habe sich auch sehr für die Neuevangelisierung, für die Verstärkung der Ökumene und des interreligiösen Dialogs stark gemacht, fügte Bertone an. Er erinnerte daran, dass der polnische Papst den Dialog mit der Jugend aufgenommen habe. (rv)

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Published in: on 13. Mai 2011 at 20:50  Schreibe einen Kommentar  

Kardinal Bertone feiert goldenes Priesterjubiläum

Tarcisio Kardinal Bertone, SDB

Zu seinem Goldenen Priesterjubiläum feiert Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone (75) eine Festmesse im Petersdom. Der Gottesdienst am Dienstagnachmittag beschließt eine Reihe von Feierlichkeiten in Bertones norditalienischem Heimatbistum Ivrea und in Rom. Der 75-jährige Salesianerpater, heute zweitmächtigster Mann im Vatikan, war am 1. Juli 1960 geweiht worden. In seinen Orden war er bereits am 3. Dezember 1950 – einen Tag nach seinem 16. Geburtstag – eingetreten. Papst Benedikt XVI. hatte Bertone und fünf mit ihm geweihte Salesianer am Montag in Privataudienz empfangen. (rv/kna)

Published in: on 6. Juli 2010 at 17:39  Schreibe einen Kommentar  

Eucharistischer Kongress in Slowenien

Der slowenische Eucharistiekongress wird von Kardinal Tarcisio Bertone geleitet. Das geht aus einer Pressemeldung der slowenischen Kirche vom Dienstag hervor. Der am Sonntag in Celje beginnende Kongress ist die größte Veranstaltung der slowenischen katholischen Kirche in den letzten Jahren, es werden ca. 30.000 Gläubige erwartet. Die persönliche Bindung zu Jesus im Sakrament der Eucharistie zu stärken, die Missionsarbeit voranzutreiben und die karitative Arbeit der Kirche zu stärken – das sind die erklärten Hauptziele des Kongresses. Außerdem wird der slowenische Märtyrer Alojzij Grozde am Sonntag seliggesprochen. Grozde war in der katholischen Laienbewegung aktiv und wurde 1943 von kommunistischen Partisanen ermordet. (rv)

Ausstellung des Turiner Grabtuches endet.

In Turin endet an diesem Sonntag die Ausstellung des Grabtuchs Jesu. Seit dem 10. April haben mehr als 2,1 Millionen Pilger in der Kathedrale der norditalienischen Industriemetropole vor dem Tuch gebetet, in das der Tradition nach der Leichnam Jesu nach der Kreuzigung eingehüllt worden war. Die meisten Besucher kamen aus Italien, 130.000 reisten aus den Nachbarländern an, vor allem aus Frankreich, teilte der Turiner Kardinal Severino Poletto am Samstag bei einer Bilanzpressekonferenz mit. Unter den Besuchern waren fast 40.000 Kranke und Behinderte. Die öffentliche Ausstellung des Grabtuchs werde künftig auf wenige und kurze Phasen beschränkt bleiben, unterstrich Poletto. Eine Dauerausstellung, wie mitunter gefordert, komme mit Rücksicht auf die empfindliche Substanz des Leinentuchs nicht in Frage. – Die Ausstellung endete am Sonntagnachmittag mit einer feierlichen Abschlussmesse. Gegen 16 Uhr wurde das Leinen wieder verschlossen. Termin und Anlass für die nächste Ausstellung sind noch nicht bekannt. Kurz vor Ende der Ausstellung hat Staatssekretär Tarcisio Bertone eine Andacht vor dem Turiner Grabtuch gehalten. „Ich bin bewegt und danke all jenen, die diese Schau ermöglicht haben“, so Bertone laut einer Vatikanmitteilung von Sonntag. Er habe lange vor dem Tuch für die gesamte Kirche, die Gläubigen und die Leidenden gebetet, fügte er hinzu. Die Ausstellung habe bei vielen Pilgern tiefe Gefühle ausgelöst und sie zur Betrachtung und zum Gebet über den Leidensweg Jesu aufgerufen. Bertone meinte rückblickend auf den Besuch von Papst Benedikt XVI. am 2. Mai, der Papst sei sehr zufrieden mit seiner Pastoralreise gewesen. Die Kirche Turins profitiere von der Ausstellung, sie sei voll der Andacht und drücke so den Kern des Christentums aus, so der Kardinal abschließend. Kurz vor Ende der Ausstellung hat Staatssekretär Tarcisio Bertone eine Andacht vor dem Turiner Grabtuch gehalten. (rv)

Turiner Grabtuch

Published in: on 23. Mai 2010 at 20:00  Schreibe einen Kommentar  

Kardinal Bertone vollzog Seligsprechung

Der vatikanische Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone ist in Barcelona. Dort hat er an diesem Sonntag den Kapuziner und Ordensgründer Josep Tous i Soler (1811-71) selig gesprochen. Einen Tag vor der Feier in der Basilika „Santa Maria del Mar“ hatte die Nummer Zwei des Vatikans die berühmte Basilika „Sagrada Familia“ besichtigt. Diese vom Architekten Antoni Gaudi entworfene Kirche ist seit mehr als hundert Jahren im Bau; es soll am 7. November von Papst Benedikt XVI. feierlich eingeweiht werden. Bertone, der sich von der Basilika beeindruckt zeigte, informierte sich auch über Tunnelarbeiten für einen Hochgeschwindigkeitszug; nach Ansicht vieler Kritiker könnte dieses Vorhaben die Standfestigkeit der Kirche gefährden.
Im Gespräch mit einer spanischen Zeitung hat Bertone derweil die Zölibatspflicht für römisch-katholische Priester verteidigt. Es gebe „keine direkte Verbindung zwischen Zölibat und dem abweichenden Verhalten einiger Priester“, so Bertone: „Im Gegenteil, es ist gerade der Nicht-Respekt des Zölibats, der für einen allmählichen Niedergang im Leben des Priesters sorgt“. Der Kardinal hatte kürzlich für Proteste gesorgt, als er auf einer Chile-Reise äußerte, es gebe nach Ansicht einiger Forscher eine „Verbindung zwischen Homosexualität und Kindesmissbrauch“. Gegen diese Äußerung demonstrierten u.a. am Samstag etwa hundert Menschen in Paris.
Auch in Rom fand am Sonntag eine Seligsprechungsfeier statt. In der Lateran-Basilika erhob der Präfekt der Heiligsprechungskongregation, Erzbischof Angelo Amato, den Karmeliterpater Angiolo Paoli (1642-1720) zur Ehre der Altäre. (ansa/kna/rv)

Published in: on 28. April 2010 at 11:17  Schreibe einen Kommentar  

Chile empört sich über eine Äußerung Kardinal Bertones

Eine Äußerung von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone über einen Zusammenhang von Homosexualität und Pädophilie sorgt für Widerspruch. „Viele Psychologen und Psychiater bestätigen, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Zölibat und der Pädophilie gibt“, hatte der zweite Mann des Vatikans bei einer Pressekonferenz am Montag in Santiago de Chile erklärt. Bertone weiter: „Sie haben aber sehr wohl eine Verbindung zwischen der Homosexualität und pädophilen Neigungen festgestellt.“ Das französische Außenministerium wies an diesem Mittwoch die Äußerung Bertones scharf zurück. „Da wird eine inakzeptable Beziehung hergestellt, und das verurteilen wir“, meinte der Sprecher des Quai d`Orsay, Bernard Valero. In Deutschland forderte der Grünen-Politiker Volker Beck eine Entschuldigung des Vatikans. Auch die Deutsche Bischofskonferenz solle klarstellen, dass „diese Diffamierung der Homosexuellen als Pädophile nicht ihrer Auffassung entspricht“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen am Mittwoch in Berlin. Er warf Bertone vor, er versuche mit „dieser ungeheuerlichen und skandalösen Entgleisung“ von eigenem Fehlverhalten bei der Aufklärung von Missbrauchsfällen abzulenken. – Kardinal Bertone befindet sich auf einer neuntägigen Reise durch das südamerikanische Land. Sie steht im Zeichen der Solidarität mit den Erdbebenopfern vom 27. Februar und im Zeichen der 200-Jahr-Feier der Unabhängigkeit Chiles. (kipa/rv/kna/afp)

Published in: on 16. April 2010 at 18:34  Schreibe einen Kommentar  

Bertone in Chile

Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone ist zufrieden mit seiner Chile-Reise, die am Mittwoch zu Ende geht. Eine Woche hat sich der vatikanische Regierungschef im Land aufgehalten, unter anderem um den Opfern des Erdbebens eine Solidaritätsbotschaft des Papstes zu überbringen. Vor Journalisten lobte Kardinal Bertone die missionarische Dynamik der chilenischen Kirche. Er hoffe, dass Chiles Gläubige den Priestern ihre Verbundenheit zeigen, damit die Priester die Kraft zu einer „missionarischen Erneuerung“ fänden und die Zahl der Priester- und Ordensberufungen wieder steige. – Auf die Missbrauchsskandale angesprochen, betonte Bertone, „dass es keinen Zusammenhang zwischen Zölibat und Pädophilie gibt“. Hingegen sprächen einige Studien aber durchaus von einem Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie, so der Kardinal, und wörtlich: „Das ist die Wahrheit, und das ist das Problem“. Pädophilie sei in allen Teilen der Bevölkerung zu finden – das gelte auch für Priester. Der Missbrauch von Kindern durch Priester sei aber „sehr schwerwiegend und skandalös“. (rv)

Published in: on 13. April 2010 at 22:21  Schreibe einen Kommentar  

Kardinal Bertone in Chile

„Viva Chile!“ Mit diesen Worten ist die Nummer Zwei des Vatikans in Chile eingetroffen. Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone soll dort den Opfern des jüngsten Erdbebens die Solidarität des Papstes ausdrücken; er bleibt bis nächsten Mittwoch. Seinen ersten Termin hatte der Kardinal an diesem Mittwoch im Präsidentenpalast.

„Der Heilige Stuhl hat mit großer Genugtuung die Zusammenarbeit zwischen den Vertretern der scheidenden und der neu gewählten Regierung beobachtet, beim Übergang der Regierungsverantwortung wie beim Erdbeben-Notstand. Ich habe der chilenischen Führung die Bereitschaft der katholischen Kirche versichert, über ihre internationale Caritas wie über das Netz der Pfarreien weiterhin den am meisten Betroffenen nahe zu sein.“

„Kardinal Bertone ging es bei seinem Treffen mit der Staatsspitze wohl vor allem darum, dass die Kirche im Erdbebengebiet weiter als wichtiger Faktor für Hilfe und Wiederaufbau angesehen wird.“ Das sagt Ramon Abarca, der Sprecher des Erzbistums Santiago. (rv)

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Tarcisio Kardinal Bertone, Kardinalstaatssekretär

Published in: on 8. April 2010 at 18:38  Schreibe einen Kommentar  

Besuch in Chile

Radio Vatikan berichtet:

Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone wird in der Woche nach Ostern Chile besuchen. Das teilte der Nuntius in Chile an diesem Donnerstag mit. Anlass für den Besuch ist das 200. Jubiläum der Unabhängigkeit der Republik Chile. Unter anderem wird er Punta Arenas an der Magellanstraße, die Hauptstadt Santiago de Chile und die vom Erdbeben am meisten betroffene Stadt Concepción besuchen. Als Geschenk des Papstes wird Kardinal Bertone eine vom Papst letzte Woche gesegnete Statue der Patronin des Landes, Maria vom Karmel, überbringen. Sie wird ein Jahr lang durch das Land reisen, beginnend mit den vom Erdbeben am meisten betroffenen Regionen. (rv)

Published in: on 1. April 2010 at 22:15  Schreibe einen Kommentar