Papst besorgt über Lage in Libyen und Syrien

Mit großer Sorge verfolgt Benedikt XVI. die Nachrichten über Luftschläge der Nato in Libyen. Das sagte er an diesem Sonntag in Rom beim Gebet des österlichen „Regina Coeli“ vom Fenster seines Arbeitszimmers aus. Der Konflikt in Libyen führe „vor allem in der Zivilbevölkerung zu großem Leid“, so der Papst, der die Rückkehr „zum Weg der Verhandlungen“ forderte. Ein zweiter Appell des Papstes an diesem Sonntag galt Syrien, wo die Panzer des Regimes von Bashar al-Assad gegen Straßendemonstrationen vorgehen. Er bete, dass es „kein weiteres Blutvergießen mehr geben möge“ und sprach von „legitimen Rufen nach einer Zukunft in Frieden und Stabilität“.

Published in: on 16. Mai 2011 at 10:56  Schreibe einen Kommentar