Marienerscheinung in den USA bestätigt

Bischof David Ricken, Bischof von Green Bay, USA

Der Bischof des Bistums Green Bay hat eine Marienerscheinung im Jahr 1859 bestätigt. Bischof David Ricken verkündete diese Entscheidung in einem Gottesdienst in dem Wallfahrtsort Champion im US-Bundesstaat Wisconsin. Mit der offiziellen Anerkennung erhält Champion den gleichen Status wie andere katholische Wallfahrtsorte wie beispielsweise Lourdes in Frankreich und Fatima in Portugal. Die Jungfrau Maria soll laut Überlieferung 1859 einer Ordensfrau erschienen sein. (pm/cns)

 

 

 

Published in: on 14. Dezember 2010 at 13:00  Schreibe einen Kommentar  

Angelusgebet vom 8. Dezember

Die Gnade ist größer als die Sünde, die Barmherzigkeit Gottes ist mächtiger als das Böse. Das sagte an diesem Mittwochmittag der Papst auf dem Petersplatz. Er wandte sich an die Pilger zum Angelusgebet. Vor dem Mittagsgebet sagte er, der Ursprung des Bösen liege im Ungehorsam des Menschen gegenüber Gottes Willen. Das Böse trete im Alltag in Beziehungen und Erlebnissen hervor; seine Wurzel habe es jedoch im Herzen jedes einzelnen Menschen. Ohne Gottes Hilfe sei dieser unfähig, sich vom Bösen zu befreien. Das Vorbild der Gottesmutter Maria zeige, dass die Gnade und Barmherzigkeit Gottes größer sei als die Sünde. Der Papst sagte weiter:

„Zum heutigen Marienfest grüße ich gerne alle deutschsprachigen Pilger, besonders die Mitglieder und Freunde der Schönstattbewegung aus Deutschland. Gott hat Maria vor aller Sünde bewahrt, um seinem Sohn eine würdige Wohnung zu bereiten. In ihr setzt der Herr einen Neuanfang der Geschichte. Er zeigt uns, dass sein Heil größer ist als alle Unzulänglichkeit des Menschen. Die Erwählung Marias gibt uns Hoffnung und lädt uns ein, Mitarbeiter am Heilswerk Gottes zu werden. Bitten wir Maria um ihre Fürsprache, dass auch wir zu Gottes Willen ja sagen und auf dem Weg der Heiligkeit voranschreiten. Euch allen wünsche ich einen frohen und gesegneten Festtag.“ (rv)

 

Published in: on 14. Dezember 2010 at 12:48  Schreibe einen Kommentar  

Segnung der Marienstatue „Salus populi romani“ durch den Papst

Marienstatue auf dem "Monte Mario" in Rom

Papst Benedikt XVI. hat an diesem Donnerstag das römische Zentrum „Don Orione“ auf dem Berg „Monte Mario“ besucht. Das Kirchenoberhaupt segnete dort die überlebensgroße, restaurierte Marienstatue „Salus populi romani“, die bei Unwettern beschädigt worden war. Das Symbol christlicher Hoffnung, im römischen Volksmund auch als „Madonnina“ bekannt, wurde von der römischen Bevölkerung zum Dank für die weitgehende Verschonung ihrer Stadt vor Bombenangriffen im zweiten Weltkrieg gestiftet und im Jahr 1953 auf dem Monte Mario errichtet. Die Entscheidung zur Errichtung der Statue wurde von Papst Pius XII. am 4. Juni 1944 bekannt gegeben; es war der Tag der friedlichen Befreiung Roms von den Nationalsozialisten. Auch heute noch suchen viele Römer die Marienstatue auf dem höchsten Hügel der Stadt zum Gebet auf. Vor der Segnung der Statue erbat der Papst den Schutz der Gottesmutter Maria für die Stadt Rom und alle Gläubigen:

„Maria, unsere und Mutter Gottes – möge sie eure Gedanken und Gefühle immer leiten, möge sie lieblicher Trost für eure Seelen sein, euren Willen sicher führen, eure Schritte unterstützen, in euch die Nachfolge Christi inspirieren.“

Im Anschluss feierte Papst Benedikt XVI. mit den Schwestern des nahegelegenen Domenikanerinnenklosters Santa Maria del Rosario das Mittagsgebet. Benedikt XVI. erinnerte die Schwestern an die „Gnade“ des Klosterlebens: Es sei intensive Vorbereitung auf das Leben in Gott. Im Gebet – so der Papst mit Bezug auf den heiligen Augustinus – verwirkliche sich Gottes Reich auf Erden. (rv/ansa)

Published in: on 25. Juni 2010 at 14:26  Schreibe einen Kommentar  

Kommission für Medjugorje

Eine Vatikan-Kommission hat mit der Untersuchung des Wallfahrtsortes Medjugorje in Bosnien-Herzegowina begonnen. Das bestätigt der Pressesaal des Heiligen Stuhls. In Medjugorje soll es seit 1981 zu häufigen Marienerscheinungen kommen; der Vatikan will vor allem die Seelsorge vor Ort für die zahlreich nach Medjugorje strömenden Pilger und Neugierigen sicherstellen. Um ein Urteil zur Echtheit der angeblichen Erscheinungen geht es der Kommission zunächst einmal nicht.

Neben Kardinal Ruini als Präsidenten, leiten folgende Personen die Kommission: Achim Schütz, Professor für theologische Anthropologie an der Päpstlichen Lateran-Universität, als Sekretär der Kommission. Msgr. Krzysztof Nykiel, Offizial der Kongregation für die Glaubenslehre, nimmt die Aufgabe des stellvertretenden Sekretärs wahr.

Beratend sind folgende Autoritäten und Sachverständigen eingesetzt:

  • Kardinal Jozef Tomko, emeritierter Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker
  • Kardinal Vinko Puljić, Erzbischof von Vrhbosna, Präsident der Bischofskonferenz von Bosnien-Herzegowina
  • Kardinal Josip Bozanić, Erzbischof von Zagreb, Vizepräsident des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen
  • Kardinal Julián Herranz, emeritierter Präsident des Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten
  • Erzbischof Angelo Amato SDB, Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse;
  • Msgr. Tony Anatrella, Psychoanalytiker und Spezialist in sozialer Psychiatrie
  • Msgr. Pierangelo Sequeri, Professor für Fundamentaltheologie an der Theologischen Fakultät Norditaliens
  • P. A. Maria David Jaeger OFM., Konsultor des Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten
  • P. Zdzisław Józef Kijas, OFM Conv., Relator der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse
  • P. Salvatore M. Perrella, O.S.M., Professor für Mariologie an der Päpstlichen Theologischen Fakultät Marianum

An den Arbeiten der Kommission vom 26. März haben einige Experten teilgenommen:

  • Franjo Topić, Professor für Fundamentaltheologie in Sarajevo
  • P. Mijo Nikić, SJ, Professor für Psychologie und Psychologie der Religionen am Philosophisch-theologischen Institut der Gesellschaft Jesu in Zagreb
  • P. Mihály Szentmártoni, SJ, Professor für Spiritualität an der Päpstlichen Universität Gregoriana
  • Sr. Veronica Nela Gašpar, Professorin für Theologie in Rijeka
Published in: on 13. April 2010 at 22:17  Schreibe einen Kommentar  

„Verkündigung des Herrn“ als Staatsfeiertag

Radio Vatikan berichtet:

Das christliche Fest „Verkündigung des Herrn“ am 25. März wird staatlicher Feiertag im Libanon. Das hat der Ministerrat auf Vorschlag des sunnitischen Regierungschefs Saad Hariri beschlossen. Wie die Vatikanzeitung L’Osservatore Romano meldet, habe man dieses Marienfest gewählt, weil sowohl Christen wie Moslems – auf je ihre Weise – die Gottesmutter verehrten. Man wolle so die kulturelle und religiöse Einheit zwischen Christen und Muslimen feiern. – Schon seit vielen Jahren pilgern an Mariä Verkündigung Christen und Moslems gemeinsam zum Nationalheiligtum „Unsere Liebe Frau von Harissa“. Sowohl die Bibel als auch der Koran sprechen von einer Jungfrauengeburt Mariens. (or)