Abtweihe in Heiligenkreuz am Ostermontag

P. Prof. Dr. Maximilian Heim, Neuer Abt in Heiligenkreuz

Am Ostermontag wird der neue Abt von Stift Heiligenkreuz, Maximilian Heim, in sein Amt eingeführt. Kardinal Christoph Schönborn von Wien wird die Abtweihe gemeinsam mit dem Generalabt des Zisterzienserordens, Dom Mauro Lepori, in der Heiligenkreuzer Stiftskirche vornehmen. Heim war am vergangenen Donnerstag vom Wahlkapitel zum Nachfolger von Gregor Henckel-Donnersmarck gewählt worden. Bis zu seiner feierlichen Amtseinführung stehen für Abt Heim noch „anstrengende Wochen“ ins Haus, heißt es von Seiten des Stiftes weiter. So muss er von Bochum-Stiepel, wo er sieben Jahre lang als Prior wirkte, nach Heiligenkreuz übersiedeln. (kap)

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Published in: on 23. Februar 2011 at 15:45  Schreibe einen Kommentar  

Neuer Zisterzienser-Abt in Heiligenkreuz gewählt

P. Prof. Dr. Maximilian Heim, Neugewählter Abt

P. Maximilian Heim ist neuer Abt des Stiftes Heiligenkreuz. Der 50-jährige Zisterziensermönch war bisher Prior im Priorat des Stiftes in Stiepel (Bochum). Am Donnerstagvormittag wurde Heim vom Wahlkapitel, dem 63 wahlberechtigte Mitglieder des Klosters angehören, zum Nachfolger von Abt Gregor Henckel-Donnersmarck gewählt. Henckel-Donnersmarck stand dem Stift zwölf Jahre lang vor. Heim ist Professor für Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule des Stiftes in Heiligenkreuz. Weiter gehört er als Vertreter der jüngeren Generation außerdem dem erweiterten Ratzinger-Schülerkreis an, der seit 2009 jährlich in Castelgandolfo zusammenkommt. (kap)

 

Published in: on 10. Februar 2011 at 23:28  Schreibe einen Kommentar  

Neuer Jugend-Katechismus „Youcat“

Neuer Jugend-Katechismus "Youcat" - in englischer Sprache bereits erhältlich

Der neue katholische Jugendkatechismus „Youcat“ ist authentischer Ausdruck der Jugendkultur. Das versichert Kardinal Christoph Schönborn in einem Interview mit der Vatikanzeitung „L´Osservatore Romano“. Der Vorschlag stamme von Jugendlichen, so der Kardinal. Der erste Entwurf sei dann von einer Gruppe von Theologen und Pädagogen aus dem deutschsprachigen Raum erstellt worden, „aber dann wurde er bei zwei Sommerlagern von den Jugendlichen einer harten Überprüfung unterzogen“, so Kardinal Schönborn wörtlich. Dank dieser „Überarbeitung“ entspreche der Text jetzt wirklich der Mentalität der Jugendlichen von heute, so der Wiener Erzbischof. Papst Benedikt XVI. habe sich von Anfang an sehr für das Projekt interessiert und aus eigener Initiative ein Vorwort in deutscher Sprache geschrieben, das voll sei von Sympathie „für die Welt der Jugendlichen und die Art und Weise, wie sie das Dasein auffassen“. Der Text des Vorworts wurde im „Messaggero di Sant’Antonio“ vorab veröffentlicht. Darin führt Benedikt XVI. in den Jugend-Katechismus ein, der im April auch in deutscher Übersetzung vorgestellt wird. (kap)

 

Published in: on 7. Februar 2011 at 22:48  Schreibe einen Kommentar  

Zisterzienser-Abt von Heiligenkreuz tritt zurück

Abt Gregor

Im Zisterzienserstift Heiligenkreuz beendet Abt Gregor Henckel-Donnersmarck im Februar seinen Dienst. Für eine weitere Amtsperiode steht der 68-jährige Abt nicht mehr zur Verfügung, weil er mit 70 Jahren ohnehin den Rücktritt anbieten müsste. Seine Jahre als Abt erlebte Henckel-Donnersmarck als „gnadenreich und schön“, aber auch als anstrengend, schrieb er in einer Mitteilung. In seiner Amtszeit erlebte Heiligenkreuz eine bemerkenswerte Blüte. Das Kloster wuchs von 53 auf derzeit 88 Mönche mit einem Durchschnittsalter von nur 46 Jahren. Abt Gregor kleidete 41 Novizen ein, von denen nur drei das Kloster wieder verließen, schreibt „Kathpress“. Er förderte den Gregorianischen Choral in der Liturgie des 2. Vatikanums und begleitete die starke öffentliche Wahrnehmung des Klosterlebens in Heiligenkreuz aufgrund des Erfolges der Choral-CD „Chant – Music for Paradise“ wohlwollend und ordnend. (kap)

 

Published in: on 14. Januar 2011 at 21:58  Schreibe einen Kommentar  

Bischof Erwin Kräutler erhielt den Alternativen Nobelpreis

Bischof Erwin Kräutler, Bischof der Apostolischen Prälatur von Xingu, Brasilien

Der „Amazonas-Bischof“ Erwin Kräutler hat in Stockholm den Alternativen Nobelpreis entgegengenommen. In seiner Dankesrede wertete der 71-jährige die Auszeichnung auch als Ehrung für die Opfer des Kampfs um Umwelt und Menschenrechte in Brasilien. „Ich akzeptiere den Right Livelihood Award im Namen all jener, die heute mit mir kämpfen – für die indigenen Völker, für Amazonien und für Menschenrechte“, sagte der Bischof am Abend im schwedischen Parlament. „Ich akzeptiere ihn auch im Namen der Dutzenden von Menschen, die ihr Leben gegeben haben, deren Blut vergossen wurde und die brutal ermordet wurden, weil sie sich der systematisierten Zerstörung von Amazonien widersetzten.“ Namentlich nannte Kräutler die US-Ordensfrau und Menschenrechtlerin Dorothy Stang, die 2005 im Auftrag von Holzunternehmern ermordet wurde. Der aus Österreich stammende Bischof erhielt den international renommierten Preis gemeinsam mit dem nigerianischen Umweltaktivisten Nnimmo Bassey, der nepalesischen Organisation Sappros und ihrem Gründer Shrikrishna Upadhyay sowie der israelischen Ärztevereinigung „Physicians for Human Rights“, zu deutsch „Mediziner für Menschenrechte“. (kipa)

 

Published in: on 7. Dezember 2010 at 22:58  Schreibe einen Kommentar  

Seligsprechung in Brasilien

Sel. Barbara Maix

Barbara Maix heißt sie, aus Wien kommt sie – und seit Samstag Abend steht sie offiziell im Buch der katholischen Seligen. Aber ihre Seligsprechung fand in Brasilien statt – dort, wo sich die Missionarin im 19. Jahrhundert um Kinder, Jugendliche und Kranke gekümmert hat.

1818 wurde sie geboren – der Vater war Beamter am kaiserlichen Hof in Wien. Doch mit 15 Jahren war Barbara schon Vollwaise; sie fand Arbeit als Schneiderin, eröffnete später einen Damensalon und ein Lehrlingsheim. 1848 bricht die Revolution aus; sie kommt wirtschaftlich in Schwierigkeiten und entscheidet sich, zu emigrieren.

„Dreißig Tage wartete sie im Hamburger Hafen“, erzählt Erzbischof Angelo Amato von der vatikanischen Heiligenkongregation: „Dann bekam sie als einzige Möglichkeit eine Schiffspassage nach Brasilien. Sie nahm das als ein Zeichen, dass die Vorsehung sie nach Brasilien rief – und als sie dort ankam, wurde sie praktisch zu einer Brasilianerin.“ (rv)

 

Published in: on 10. November 2010 at 10:11  Schreibe einen Kommentar  

Seligsprechung von Sr. Barbara Maix in Brasilien

Schwester Barbara Maix

Die österreichische Ordensgründerin Barbara Maix (1818-1873) wird am Samstag, 6. November, in Brasilien seliggesprochen. Erzbischof Angelo Amato leitet die Feier im Gigantinho-Stadion in Porto Alegre. Bei der Feier mit dem Präfekten der vatikanischen Heiligsprechungskongregation werden mehr als 20.000 Gläubige erwartet. Das berichten brasilianische Medien am Freitag. Barbara Maix war die Tochter eines kaiserlichen Hofbeamten in Wien. Im Alter von 15 Jahren hatte sie bereis beide Eltern verloren und arbeitete als Schneiderin. 1849 gründete Maix in Rio de Janeiro die Kongregation „Irmas do Imaculada Coracao de Maria“. Der Orden widmete sich der Arbeit mit Straßen- und Waisenkindern und dem Kampf gegen die Sklaverei. Die Schwestern setzten sich auch als Pflegerinnen für verwundete Soldaten während des Paraguay-Kriegs 1864-70 ein. Heute arbeiten die Schwestern vor allem im Erziehungs- und Gesundheitsbereich. Niederlassungen finden sich außer in Brasilien unter anderem in Haiti, Bolivien und Mocambique. (kap)

 

Published in: on 30. Oktober 2010 at 11:58  Schreibe einen Kommentar  

Rücktritt und Ernennung

Bistum Eisenstadt (Österreich)

Papst Benedikt hat das altersgemäße Rücktrittsgesuch des Bischofs Paul Iby gemäß Can. 401 § 1 (CIC) angenommen.

Zum Nachfolger als 3. Bischof von Eisenstadt wurde der bisherige Generalsekretär der österreichischen Bischofskonferenz und Pfarrer  Ägidius Zsifkovics ernannt.

Zsifkovics war bislang Sekretär der österreichischen Bischofskonferenz und Beauftragter für die Belange des kroatischen Volksteiles. Er folgt Bischof Paul Iby nach, dessen Rücktritt aus Altersgründen der Papst ebenfalls an diesem Freitag annahm. Der neue Bischof wandte sich heute sofort direkt in allen Sprachen des Landes an seine neue Ortskirche.

„Gelobt sei Jesus Christus! Hvaljen budi Jezus Kristus! Dicsertessek a Jezus Krisztus! Patjardo te ol o Jezus Krisztus!“

Seine Grußworte richteten sich an das gesamte Bistum, aber besonders an seine Mitarbeiter, die er bereits aus seiner pastoralen Arbeit kennt.

„Mein besonderer Gruß gilt den Priestern, Diakonen, Ordensleuten, Pastoral-Assistenten, Religionslehrern, allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Diözese, den Dekanaten und Pfarreien sowie allen Gläubigen. Vergelt´s Gott für Euren treuen und unermüdlichen Dienst in dieser für Glaube und Kirche so herausfordernden Zeit! Als langjähriger Pfarrer von Wulkaprodersdorf weiß ich von meiner „täglichen Arbeit an der Basis“, wie unentbehrlich diese Dienste für den Aufbau von Kirche sind und welch kostbares Geschenk uns das Zweite Vatikanische Konzil damit gegeben hat. Als 1963 geborenes „Kind des Konzils“ freue ich mich umso mehr auf die Zusammenarbeit mit allen auf Augenhöhe und im Geist der Communio, erbitte mir ihre Mitarbeit, einen Vertrauensvorschuss und ihr Gebet!“

Er ging auch auf die Dissonanzen im Vorfeld seiner Ernennung ein:

„Bei jeder Bischofsernennung gibt es zufriedene und enttäuschte Menschen. Ich weiß um die breite Zustimmung von Klerus und Volk zu meiner Bestellung. Ich weiß aber auch um einige Enttäuschte. Ich bitte gerade sie, mir im Geist des Evangeliums eine Chance zu geben, mit ihnen Christ und für sie Bischof zu sein.“ (rv/pm)

Published in: on 9. Juli 2010 at 14:43  Schreibe einen Kommentar  

Gemeinsame Bischofsversammlung in Österreich und Slowenien

Die Österreichische Bischofskonferenz hat am 22. und 23. Juni in Mariazell erstmals gemeinsam mit der Slowenischen Bischofskonferenz eine Vollversammlung abgehalten. Die Begegnung sei eine Frucht der „Wallfahrt der Völker“ 2004 gewesen, zu der rund 100.000 Pilger – darunter viele aus Slowenien – in den Marienwallfahrtsort gekommen waren, so die Bischofskonferenz in einer Pressemitteilung. Die jetzigen gemeinsamen Beratungen sei aber auch „Ausdruck dafür, dass der gemeinsame christliche Glaube sprachliche und politische Grenzen überwindet“. Im Zentrum der Gespräche der Bischöfe seien aktuelle Fragen der Kirche in den beiden Ländern gestanden, etwa katholische Privatschulen oder der konfessionellen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, der nach wie vor in Slowenien nicht möglich ist. Thema seien aber auch Volksgruppen und Minderheiten gewesen, die fremdsprachige Seelsorge sowie die „Aufarbeitung der gemeinsamen Vergangenheit“, wie es hieß. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion in Europa betonten beide Bischofskonferenzen den Wert des arbeitsfreien Sonntags und die Bedeutung christlicher Symbole im öffentlichen Raum. (pm)

Published in: on 25. Juni 2010 at 14:02  Schreibe einen Kommentar  

Altbischof Stecher erhält ökumenischen Predigtpreis

Predigtpreis Reinhold Stecher (88), Altbischof von Innsbruck, erhält den ökumenischen Predigtpreis 2010 in der Kategorie Lebenswerk. Die Predigten des Bischofs zeichneten sich durch theologischen Tiefgang und hohe Anschaulichkeit aus, begründete der Verlag für die Deutsche Wirtschaft, der den Preis verleiht, am Montag in Bonn die Entscheidung. Stecher war von 1981 bis 1997 Bischof von Innsbruck. Die undotierte Auszeichnung wird am Buß- und Bettag, dem 17. November 2010, in Bonn verliehen. – Der gebürtige Innsbrucker Stecher war nach Bischof Paulus Rusch (1903-1986) der zweite Oberhirte der 1968 errichteten Diözese. Nachdem er 1939 ins Priesterseminar eingetreten war, wurde er 1941 unter der Anklage der Mitbeteiligung an der Organisation einer unerlaubten Wallfahrt von der Gestapo verhaftet und rund drei Monate gefangen gehalten. Nach seiner Entlassung wurde er zum Militärdienst einberufen. Nach kurzer Internierung in Norwegen kehrte er 1945 nach Tirol zurück und konnte sein Theologiestudium fortsetzen. 1947 wurde er zum Priester und 1981 zum Bischof geweiht. (kna)

Alt-Bischof Dr. Reinhard Stecher, Innsbruck

Published in: on 3. Juni 2010 at 17:07  Schreibe einen Kommentar