Fribourger Bischofsvikar dem Tode entgangen

Bischofsvikar Kurt Stulz ist durch einen glücklichen Zufall dem Bombenattentat vom 28. April in Marrakesch entronnen. Er verdanke sein Leben einem Verkaufsgespräch in einem Teppichladen der marokkanischen Stadt, das sich in die Länge gezogen habe, berichtet die Tageszeitung „Freiburger Nachrichten“ am Dienstag. Stulz ist Bischofsvikar der Westschweizer Diözese Lausanne-Genf-Fribourg. Er habe eine Explosion und viel Staub erlebt und sei hinausgerannt, so der Bischofsvikar. Auf dem Platz vor dem Restaurant habe er eine Leiche liegen sehen. Am Mittag des 28. April ist in einem Restaurant eine von al-Kaida-Terroristen fern gezündete Bombe explodiert. Bei dem Attentat kamen 17 Menschen ums Leben. Die meisten der 17 Opfer stammten aus Frankreich. Unter den Opfern sind auch drei Schweizer. (kipa)

Published in: on 13. Juni 2011 at 11:08  Schreibe einen Kommentar  

Weiterhin keine Ruhe Bistum Chur

Beim Streit im Bistum Chur ist vorerst keine Entspannung in Sicht. In einer gemeinsamen Erklärung bedauerten alle 14 Dekane des Bistums, dass Bischof Vitus Huonder die nächste Sitzung des Priesterrates sowie des Rates der Laientheologinnen, Laientheologen und Diakone abgesagt hat. „Nach Kirchenrecht ist vorgesehen, dass ein Bischof in allen wichtigen Angelegenheiten seiner Diözese den Priesterrat konsultiert“, schreiben die Dekane. Sie fordern Huonder dazu auf, die beiden Räte so bald wie möglich einzuberufen. Besonders sorge man sich um das diözesane Priesterseminar und die Theologische Hochschule Chur. Die Dekane drückten den Wunsch aus, „dass diese Institutionen für unsere Diözese erhalten bleiben“. (pm)

Published in: on 28. März 2011 at 13:19  Schreibe einen Kommentar  

Bischof Huonder von Chur äußert sich zur Unauflöslichkeit der Ehe

In seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit erinnert der Churer Bischof Vitus Huonder an die Unauflöslichkeit der christlichen Ehe. Gemäß göttlichem Schöpfungsplan entstehe durch die eheliche Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau eine „lebendige Einheit“, bei der Mann und Frau einen „einzigen Lebensorganismus“ bildeten. Das „Einssein im einen Fleisch“ verdeutliche zugleich, dass die menschliche Sexualität der Ehe zugeordnet sei, betont Huonder in seinem Hirtenbrief. Die Eltern hätten diesbezüglich die Aufgabe, ihren Kindern und Jugendlichen beizubringen, „ihre Geschlechtlichkeit als Gabe Gottes zum Aufbau der Schöpfung anzunehmen und in Ehren zu halten“. Zur Erziehung gehöre deshalb auch die Anleitung zur Enthaltsamkeit und zur Tugend der Keuschheit. Ehepaaren will Vitus Huonder Gelegenheit zu einem jährlichen Tag der Einkehr zusammen mit dem Bischof bieten. Dabei sollen die Eheleute die Werte des Ehebundes wiederentdecken und das Eheversprechen feierlich erneuern können. (kipa)

Published in: on 28. März 2011 at 12:04  Schreibe einen Kommentar  

Große Probleme im Bistum Chur – Vatikan wird hinzugezogen

Bischof Vitus Huonder von Chur wird sich demnächst im Vatikan mit Kurienleuten über die schwierige Lage in seinem Bistum beraten. Das schreibt Huonder in einem Text, den er am Samstag an die Seelsorgenden des Bistums verschickte. Insbesondere werde er mit dem Präfekten der Bischofskongregation, Kardinal Marc Ouellet sprechen. Auch den Apostolischen Nuntius in Bern, Erzbischof Francesco Canalini, hat Huonder nach eigenen Angaben um Rat gebeten. In den letzten Monaten seien „auf verschiedenen Ebenen Verletzungen geschehen, die sich nun gewissermaßen auf einmal entladen haben“, erklärt Huonder. Selbstkritisch stellte er gleichzeitig fest, dass es ihm nicht gelungen sei, „ein Bild der Einheit zu vermitteln“. Er bedaure die entsprechenden Vorgänge der letzten Zeit. Indirekte Kritik übt Huonder an seinem Generalvikar Martin Grichting. Dieser hatte sich in den Medien, etwa auch bei Radio Vatikan, kritisch über staatskirchenrechtliche Belange geäußert und die Abschaffung der Kirchensteuer angeregt. Das Thema sei besser intern zu behandeln, schrieb Huonder. Die Seelsorgenden seines Bistums bittet er darum, das Verbindende zu betonen und der Einheit zu dienen. Auch er selbst wolle das tun. (kipa/rv)

Published in: on 2. März 2011 at 16:45  Schreibe einen Kommentar  

Kein zweiter Weihbischof für Chur

Der Bischof von Chur, Vitus Huonder, verzichtet auf einen zweiten Weihbischof. Das teilte er an diesem Donnerstag in einem Brief mit. Nachdem in den vergangenen Wochen Kritik an einem möglichen Kandidaten im Bistum laut wurde, entschloss sich Bischof Huonder auf einen zweiten Weihbischof zu verzichten. Namentlich ging es um den Generalvikar Martin Grichting. Dieser habe Huonder gebeten, ihn „dem Frieden innerhalb des Bistums zuliebe“ nicht länger als Weihbischof vorzuschlagen. Huonder schrieb, er bedaure diese Entscheidung. Neu soll hingegen der bisherige Weihbischof Marian Eleganti vom Vikariat Zürich nach Chur wechseln. Dort soll er auch das diözesane Priesterseminar leiten, nachdem der bisherige Regens Ernst Fuchs wegen schwerer Differenzen mit Bischof Huonder seinen Rücktritt eingereicht hat. (pm)

Published in: on 23. Februar 2011 at 15:57  Schreibe einen Kommentar  

Sr. Silja Walter verstorben

Sr. Silja Walter

Silja Walter ist tot. Die Schweizer Ordensfrau und Dichterin starb am Montag; sie war 91 Jahre alt geworden. Mit über sechzig Werken hat sie eines der reichsten Oeuvres der Schweizer Literaturgeschichte vorzuweisen. Es umfasst nicht nur Lyrik und Prosabände, sondern auch Festspiele, Oratorien und wichtige theologische Texte. Silja Walter wurde mehrfach ausgezeichnet, etwa mit Literatur- und Kulturpreisen der Stadt Zürich, zweimal mit Gesamtwerkspreisen der Schweizerischen Schillerstiftung und mit dem Kunstpreis des Kantons Solothurn. (rv/kipa/kloster fahr/tagesanzeiger/rv-archiv)

 

Published in: on 3. Februar 2011 at 13:19  Schreibe einen Kommentar  

Felix Gmür zum Bischof von Basel geweiht

Die Schweiz hat einen neuen Bischof. Es war eine feierliche aber gleichzeitig auch heitere Bischofsweihe am Sonntag in Olten: Etwa 1.000 Gäste waren dabei, als Felix Gmür sein neues Amt antrat. Die Kirche St. Martin, in der die Bischofsweihe wegen des Brandanschlags auf die Kathedrale von Solothurn vom 4. Januar stattfand, war bis auf den letzten Platz besetzt.

In den Mittelpunkt seines Amtes möchte der Neugeweihte den göttlichen Willen stellen. Sein Wahlspruch lautet: „Intellegentes quae sit voluntas domini“ – „Begreift, was der Wille des Herrn ist“. Zu dem Motto, das aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser (5,17) stammt, erklärt Gmür schriftlich, der Wille des Herrn sei entscheidend für das Leben als Christin und Christ. Zunächst müssten Christen diesen jedoch kennen, bevor sie danach leben und handeln könnten. Es sei von großer Bedeutung, dass Paulus in der Mehrzahl spreche. „Kirche, Christin, Christ, Bischof ist man nicht allein, sondern immer zusammen“, so Gmür. Das Motto sei darum ein Motto für die ganze Bistumskirche. (kipa/kath.ch)

Published in: on 18. Januar 2011 at 11:23  Schreibe einen Kommentar  

Verlegung der Bischofsweihe im Bistum Basel

Wegen des Brandanschlags auf die Solothurner Kathedrale wird die Bischofsweihe von Felix Gmür nach Olten verlegt. Das teilte das Bistum Basel mit. Am Dienstag hatte ein 61-jähriger Schweizer aus Olten in der historischen Kathedrale mit Benzin beim Altar ein Feuer gelegt. Der Täter befindet sich in Haft, er ist geständig. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei einer Million Franken. Das Gotteshaus bleibt bis auf weiteres geschlossen. Gmürs Vorgänger als Bischof von Basel, der jetzige Kurienkardinal Kurt Koch, wird an der Feier am 16. Januar teilnehmen. Der Bischof von Basel sitzt in Solothurn. (kipa)

Published in: on 14. Januar 2011 at 22:31  Schreibe einen Kommentar  

Brandstiftung in Kathedrale des Bistums Basel

Ein Brandstifter hat in der Solothurner Kathedrale am Dienstagvormittag Feuer gelegt. Wie Augenzeugen berichten, wollte er sich an der Kirche „rächen“. Dabei entstand gemäß Polizeiangaben ein größerer Sachschaden. Eine Person ist festgenommen worden. Der Mann wurde beobachtet, wie er mit zwei Benzinkanistern in die Kathedrale ging. Dort steuerte er direkt auf den Hauptaltar zu, goss das Benzin aus und zündete es an. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Am 16. Januar soll der Nachfolger von Kardinal Kurt Koch auf dem Bischofssitz in Solothurn, Felix Gmür, in Anwesenheit seines Vorgängers zum Bischof geweiht werden. (kipa)

Die Ursen-Kathedrale wird voraussichtlich für rund 18 Monate zu Renovierungszwecken gesperrt bleiben.

Published in: on 14. Januar 2011 at 22:10  Schreibe einen Kommentar  

Bischof Huonder von Chur will Ängste überwinden

Bischof Vitus Huonder, Bischof von Chur

Der Bischof von Chur ermuntert die Kleriker und Mitarbeiter seiner Diözese, Ängste zu überwinden, die sich aus divergierenden Meinungen über die Zukunft des Bistums ergeben. Seit Sommer dieses Jahres sorgt im Bistum Chur die geplante Bestellung eines als besonders konservativ geltenden Priesters zum Weihbischof für Unruhe. Man habe in der Vergangenheit im Miteinander aber auch positive Erfahrungen gemacht, beispielsweise beim Konzept für die Seelsorgeräume, erinnert Bischof Vitus Huonder in einem Schreiben von diesem Donnerstag, das sich auch an die kantonalen staatskirchenrechtlichen Exekutiven richtet. Solche Erfahrungen eines Dialogs „können die Überzeugung stärken, dass auch in Zukunft ein gutes Miteinander möglich sein wird“, so der Bischof wörtlich. Besonders die Seelsorgenden bitte er, „die Verhältnismäßigkeit zu wahren und Vertrauen zu schöpfen“. (pm/rv)

 

Published in: on 21. Dezember 2010 at 11:23  Schreibe einen Kommentar