Papst besorgt über Lage in Libyen und Syrien

Mit großer Sorge verfolgt Benedikt XVI. die Nachrichten über Luftschläge der Nato in Libyen. Das sagte er an diesem Sonntag in Rom beim Gebet des österlichen „Regina Coeli“ vom Fenster seines Arbeitszimmers aus. Der Konflikt in Libyen führe „vor allem in der Zivilbevölkerung zu großem Leid“, so der Papst, der die Rückkehr „zum Weg der Verhandlungen“ forderte. Ein zweiter Appell des Papstes an diesem Sonntag galt Syrien, wo die Panzer des Regimes von Bashar al-Assad gegen Straßendemonstrationen vorgehen. Er bete, dass es „kein weiteres Blutvergießen mehr geben möge“ und sprach von „legitimen Rufen nach einer Zukunft in Frieden und Stabilität“.

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Published in: on 16. Mai 2011 at 10:56  Schreibe einen Kommentar  

Ostertermin vereinheitlichen!

Seligkeit Gregorius III.

Der griechisch-melkitische Patriarch von Antiochia, Gregorios III. Laham, spricht sich für einen einheitlichen christlichen Ostertermin aus. Im Gespräch mit der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ meinte Gregorios, die bevorstehende Nahost-Sondersynode von Bischöfen im Vatikan müsse im Oktober zu mehr Zusammenarbeit der Christen in Nahost führen. In diesem Zusammenhang trete er sehr für einen einheitlichen Termin für das Osterfest aller christlichen Kirchen ein: „Wir brauchen die gemeinsame Osterfeier, wie man das in Ägypten ja schon seit 1967 auf Initiative meiner Kirche macht“, so der im syrischen Damaskus residierende Patriarch. Auch in Jordanien, „im Nordteil des Westjordanlands, in den Palästinensergebieten und in einigen Dörfern Galiläas, Syriens und des Libanon“ gebe es schon ein gemeinsames Osterfest. (or)

Published in: on 3. Oktober 2010 at 21:16  Schreibe einen Kommentar