Kardinal Garcia-Gasco y Vicente kurz vor der Seligsprechung Johannes Pauls II. verstorben

+ Augustin Kardinal Garcia-Gasco y Vicente (1931-2011)

Kardinal Augustin Garcia-Gasco y Vicente ist am Sonntagmorgen in Rom einem Herzinfarkt erlegen. Der Alterzbischof von Valencia war zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. in die Ewige Stadt gereist. In einem Beileidstelegramm an den Erzbischof von Valencia bekundet Papst Benedikt XVI. seine Trauer und sein Gebet für den Verstorbenen. Kardinal Garcia-Gasco y Vicente starb nur wenige Wochen nach seinem 80. Geburtstag. Nach seinem Tod zählt das Kardinalskollegium noch 198 Mitglieder. Von ihnen könnten jedoch nur die 115 unter 80-Jährigen an einer Papstwahl teilnehmen. (kna/rv)

Published in: on 13. Mai 2011 at 20:57  Schreibe einen Kommentar  

Kardinal Saldarini gestorben

Kardinal Giovanni Saldarini ist tot. Der frühere Erzbischof von Turin starb in Mailand im Alter von 86 Jahren. Bekannt wurde der Bibelwissenschaftler, der zu den Schülern von Kardinal Carlo Maria Martini gehörte, durch seinen pastoralen Einsatz für Aids-Kranke, Drogenabhängige und illegale Einwanderer. Bei einem Arbeitskampf bei Fiat 1994 stellte er sich mit zwei weiteren Kardinälen, darunter Martini im nahen Erzbistum Mailand, demonstrativ an die Seite der Arbeiter. Im Juni 1999 trat er altersbedingt als Turiner Erzbischof zurück. Mit dem Tod Saldarinis zählt das Kardinalskollegium 199 Mitglieder. Von diesen können nur die 115 Kardinäle, die das 80. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, an einer Papstwahl teilnehmen. (rv)

Giovanni Kardinal Saldarini

Published in: on 1. Mai 2011 at 13:33  Schreibe einen Kommentar  

Sr. Silja Walter verstorben

Sr. Silja Walter

Silja Walter ist tot. Die Schweizer Ordensfrau und Dichterin starb am Montag; sie war 91 Jahre alt geworden. Mit über sechzig Werken hat sie eines der reichsten Oeuvres der Schweizer Literaturgeschichte vorzuweisen. Es umfasst nicht nur Lyrik und Prosabände, sondern auch Festspiele, Oratorien und wichtige theologische Texte. Silja Walter wurde mehrfach ausgezeichnet, etwa mit Literatur- und Kulturpreisen der Stadt Zürich, zweimal mit Gesamtwerkspreisen der Schweizerischen Schillerstiftung und mit dem Kunstpreis des Kantons Solothurn. (rv/kipa/kloster fahr/tagesanzeiger/rv-archiv)

 

Published in: on 3. Februar 2011 at 13:19  Schreibe einen Kommentar  

Haushälterin des Papstes tödlich verunglückt

Manuela Camagni

Gestern überraschte der Stellvertretende Pressesprecher des Vatikan, Ciro Benedettini mit einer traurigen Nachricht aus dem Papsthause. Manuela Camagni, ein Mitglied des Päpstlichen Haushaltes, sei gestern an den Folgen eines tragischen Autounfalls verstorben. Die Nachricht vom Tod erreichte den heiligen Vater in den frühesten Morgenstunden des gestrigen Tages.

Der Autounfall ereignete sich am Vorabend, am 23. November, in Rom auf der Kreuzung der stark befahrenen Ausfallstrasse Via Nomentana mit der Via Pola. Über die Dynamik des Unfalls sind bisher keine näheren Einzelheiten bekannt gegeben worden. Die 56-Jährige soll beim Überqueren der Straße von einem Fiat Panda erfasst worden sein, der sie mehrere Meter mitschleifte. Sie war in Beisein von zwei Mitschwestern, die jedoch unversehrt blieben. Das Auto soll einer Überwachungsgesellschaft gehören. Trotz sofortiger erster Hilfe vor Ort und operativen Eingriffen in der Universitätsklinik Umberto I., war eine Rettung aussichtslos. Sie erlag im Morgengrauen ihrem schweren Schädeltrauma.

Manuela Camagni gehörte wie die anderen drei Frauen, die sich um das Wohlergehen von Papst Benedikt XVI. kümmern, der 1964 gegründeten Laiengemeinschaft „Memores Domini“ an. Die knapp Zweitausend Memores-Mitglieder sind zölibatäre und in Gemeinschaft lebende Laien, die sich der Armut, Keuschheit und dem Gehorsam verschrieben haben und Teil der weltbekannten italienischen Bewegung „Communione e Liberazione“ ist. Sie kümmerte sich um die Apartments der beiden Privatsekretäre Monsignore Georg Gänswein und Alfred Xuereb, die sich unmittelbar über dem Geschoss der Papstwohnung befinden.

Wichtigstes Charakteristikum der „Memores Domini“ ist ihre berufliche Tätigkeit, gleich welcher Art, die sie als Ort der Erinnerung an Christi leben. Sie betrachten ihre mit großer Ernsthaftigkeit und Verantwortung verrichtete Arbeit als tagtägliche Gabe an den Herrn.

Wo hätte Manuela Camagni ihren Dienst besser verrichten können als im Papsthaushalt! Die aus der Emilia Romagna stammende geweihte italienische Frau war, bevor sie mit ihrer Gemeinschaft nach dem letzten Konklave im Jahr 2005 an den Apostolischen Palast gerufen wurde, für den früheren Bischof von Tunis Fuad Twal, dem heutigen Patriarch von Jerusalem, tätig.

Ein Privatleben hatte Manuela in dem Sinne nicht. Auf den wenigen von ihr kursierenden Aufnahmen blickt man in das Gesicht einer lebenslustigen dunkelhaarige Frau mit funkelnden Augen. Einer, der man zutraut, dass sie im Haushalt zupackt und dazu gut kocht. Zusammen mit Carmela, Cristina und Loredana galten sie allgemein als die „Schutzengel“ von Benedikt XVI., als die guten Seelen des Hauses.

„Unser Haushalt ist bunt zusammengewürfelt“, gab Gänswein in einem 2008 publizierten Interview zum besten. „Zwei Deutsche (der Papst und er selbst), vier Italienerinnen (Haushälterinnen) ein Malteser (Alfred Xuereb), die sich vorher kaum kannten! Gesprochen wird natürlich italienisch. Wir mussten erst ein modus vivendi finden. Aber schon nach kurzer Zeit ist eine familiäre Atmosphäre entstanden“.

Dass ihm seine neue „Familie“ ans Herz gewachsen war, betont Benedikt XVI. selbst in dem jüngst erschienen Interview-Buch „Licht der Welt“ von Peter Seewald. Dort liest man, wie wichtig ihm die Menschen seiner direkten Umgebung seien, mit denen er täglich die Mahlzeiten einnehme, Messen und Feste feiere. “ Wir feiern zusammen Weihnachten, hören an den Festtagen Musik und tauschen uns aus. Die Namenstage werden begangen, und gelegentlich singen wir auch eine gemeinsame Vesper.“

Der überraschende Tod von Manuela Camagni hat Papst Benedikt XVI. persönlich schwer getroffen, bestätigt der Osservatore Romano. Als ihn die Nachricht erreichte, zog er sich mit den andern Mitgliedern des päpstlichen Hausstandes sich in seine Privatkapelle zurück und betete für die Verstorbene das Seelenamt. In der offiziellen Zeitung des Vatikans veröffentlicht der Papst außerdem ein Nekrolog, sichtbares Zeichen seiner Bewegtheit. Denn es ist das erste Mal, dass der Pontifex einer Privatperson solche Ehren zuteil werden lässt. (zenit)

Published in: on 25. November 2010 at 22:58  Comments (1)  

Gebet für die Verstorbenen

Mit einem Gebet hat Papst Benedikt XVI. am Abend des Festes Allerseelen seiner verstorbenen Vorgänger gedacht. Das traditionelle Papstgedenken fand an den Gräbern während eines kurzen Gottesdienstes statt – in den Grotten unter der Peterskirche. Papst Benedikt hat seit Pontifikatsbeginn auf den früheren Brauch der Päpste verzichtet, am Nachmittag vor Allerseelen auf dem römischen Zentralfriedhof Campo Verano einen Gottesdienst zu feiern. Diese Gedenkmesse zelebriert seither der römische Kardinalvikar für das Erzbistum Rom, Agostino Vallini.

Am Donnerstag wird der Papst im Petersdom bei einer Messe aller Bischöfe und Kardinäle gedenken, die im vergangenen Jahr gestorben sind. (rv)

Published in: on 5. November 2010 at 12:12  Schreibe einen Kommentar  

Bischof Francisco Batistela, CSsR, verstorben

Am 20. Oktober ist Bischof Francisco Batistela, CSsR, im Alter von 79 Jahren verstorben.

Der Redemptorist Bischof Batistela wurde 1990 von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Bom Jesus da Lapa (Brasilien) ernannt. Papst Benedikt XVI. nahm 2009 sein altersgemäßes Rücktrittsgesuch an.

 

 

 

Published in: on 28. Oktober 2010 at 20:09  Schreibe einen Kommentar  

Bischof Emmanuel Lê Phong Thuân verstorben

Am 17. Oktober verstarb Bischof Emmanuel Lê Phong Thuân im Alter von 79 Jahren.

Bischof Lê Phong Thuân wurde 1975 von Papst Paul VI. zum Titularbischof von Abthugni und Bischof-Koadjutor von Cân Tho, Vietnam, ernannt. 1990 folgte er auf dem Bischofssitz von Cân Tho, den er bis zu seinem Tod inne hatte.

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Published in: on 20. Oktober 2010 at 22:11  Schreibe einen Kommentar  

Bischof Aldo Maria Lazzarín Stella, OSM, verstroben

Am 16. Oktober ist Bischof Aldo Maria Lazzarín Stella, OSM, im Alter von 83 Jahren verstorben.
Bischof Lazzarín Stella wurde 1989 von Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Tigisi in Numidia und Apostolischem Vika von Aysén, Chile ernannt. Dieses Amt übte er bis zu seinem vorzeitigen Rücktrittsgesuch, das 1998 angenommen wurde, aus.

 

 

 

 

 

Published in: on 20. Oktober 2010 at 21:53  Schreibe einen Kommentar  

Bischof Franz Xaver Schwarzenböck verstorben

Am 10. Oktober ist Bischof Franz Xaver Schwarzenböck im Alter von 87 Jahren verstorben.
Bischof Schwarzenböck wurde 1972 von Papst Paul VI. zum Titularbischof von Vageata und Weihbischof in München und Freising, Deutschland, ernannt. Papst Johannes Paul II. nahm 1998 sein altersgemäßes Rücktrittsgesuch an.

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Published in: on 20. Oktober 2010 at 20:27  Schreibe einen Kommentar  

Bischof Julio Parise Loro, CSI, verstorben

Am 5. Oktober verstarb Bischof Julio Parise Loro, CSI, im Alter von 90 Jahren. Bischof Parise Loro wurde 1974 von Papst Paul VI. zum Titularbischof von Thagamuta und Weihbischof in Napo, Ecuador, ernannt. Er übertrug ihm 1978 die Leitung als Apostolischer Vikar. Bis zu seinem altersbedingten Rücktritt, den Papst Johannes Paul II. 1996 angenommen hat, übte er das Amt aus

Published in: on 20. Oktober 2010 at 20:20  Schreibe einen Kommentar